Expertenwissen

Förderung für die Dachbodendämmung

Für Zuschuss oder Förderkredit muss dickere Dämmung her

Mit einer Förderung unterstützt die KfW Eigentümer finanziell bei der Dachbodendämmung. Aber: Um den Zuschuss oder Förderkredit zu erhalten, muss die Dämmung für die oberste Geschossdecke noch besser beziehungsweise dicker sein, als die Energieeinsparverordnung (EnEV) es fordert. Alternativ ist ein Steuerbonus möglich. Das sind die Details und Voraussetzungen zur Förderung der Dachbodendämung.
Haus aus Euroscheinen auf EuromünzenBild größer anzeigen
Für eine KfW-Förderung der Dachbodendämmung müssen Hausbesitzer dicker dämmen, als die Energieeinsparverordnung (EnEV) es verlangtFoto: KfW-Bildarchiv / Fotograf: Thomas Klewar

Die KfW fordert bei der Dachbodendämmung einen besseren U-Wert als die EnEV - nämlich 0,14 W/m²K statt 0,24 W/m²K. Das erfordert eine dickere Dämmung der obersten Geschossdecke, die aber in der Regel unkompliziert umgesetzt werden kann und einen besseren Wärme- und Hitzeschutz verspricht. Im Gegenzug stellt die KfW attraktive Zuschüsse und Förderkredite bereit:

In Frage kommen diese Förderprogramme für die Dachbodendämmung:

  • Energieeffizient Sanieren – Investitionszuschuss (Programmnummer 430) - Zuschuss für Einzelmaßnahmen: Gefördert wird die Dachbodendämmung mit einem Zuschuss in Höhe von 20 Prozent der Sanierungskosten, maximal 10.000 Euro pro Wohneinheit sind möglich.
  • Energieeffizient Sanieren - Kredit für Einzelmaßnahmen (Programmnummer 152): Die Förderung über zinsgünstige Darlehen beträgt bis zu 50.000 Euro pro Wohneinheit für einzelne Sanierungsmaßnahmen wie eine Dachbodendämmung. Dazu kommt ein Tilgungszuschusses in Höhe von 20 Prozent der Kreditsumme (max. 10.000 Euro).
  • Energieeffizient Sanieren – Kredit für die Sanierung zum KfW-Effizienzhaus (Programmnummer 151): Aus diesem Programm erhalten Hausbesitzer zinsgünstige Darlehen für eine Sanierung zum KfW-Effizienzhaus. Maximal sind es 120.000 Euro Kredit pro Wohneinheit plus ein attraktiver Tilgungszuschuss, der sich je nach erreichtem KfW-Effizienzhaus-Niveau auf bis zu 40 Prozent der Kreditsumme (maximal 48.000 Euro Tilgungszuschuss) beläuft.

Der Antrag auf KfW-Förderung muss jeweils vor der Dachbodendämmung eingereicht werden. Ein Sachverständiger aus der Liste der Energie-Effizienz-Experten des Bundes ist Pflicht. Bei Eigenleistung sind nur die Material­kosten förder­fähig. Dazu muss der Energie­effizienz-Experte die fachgerechte Durch­führung und die angefallenen Material­kosten formlos gegen­über dem Bauherrn bestätigen.

Steuerbonus als Alternative zur KfW-Förderung
Wer keine Förderung von der KfW möchte oder aber die frühzeitige Antragstellung vergessen hat, kann die Kosten für die Dachbodendämmung von der Steuer absetzen. Erstmals ist das in dem Jahr möglich, in dem die Dachbodendämmung fertiggestellt wurde. Je nach Steuerschuld sind bis zu 20 Prozent der Gesamtkosten als Steuerbonus möglich. Ein Energieberater/Sachverständiger ist nicht Pflicht, die technischen Mindestanforderungen sind die gleichen wie bei der KfW-Förderung!

Bitte beachten Sie: Eigentümer können entweder die KfW-Förderung oder den Steuerbonus in Anspruch nehmen, eine Kombination ist nicht möglich!

 
 
 
Quelle: Energie-Fachberater.de / KfW
 

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