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Expertenrat

Wir wollen die Fenster tauschen und müssen uns zwischen zwei- und dreifach verglasten entscheiden. Für welche Fenster gibt es Fördermittel?

Unser Experte ENERGIE-FACHBERATER  antwortet

Frage von Miriam  S. am 05.01.2021 

Wir haben ein Reihenhaus BJ 1990 erworben und müssen hier leider bereits die alten Holzfenster tauschen. Jetzt kommen uns folgende Fragen: 2-fach oder 3-fach Isolierung? Es heißt ja immer, die Wand muss besser dämmen als das Fenster. Unsere Außenwände sind laut alter Baubeschreibung aus Wärmedämmziegel 30 cm stark und mit Wärmedämmmörtel gemauert. Wie bekomme ich hier den U-Wert? Werden 2-fach- und 3-fach-Fenster gefördert? Und was ist beim Einbau zu beachten?

Antwort von ENERGIE-FACHBERATER  

Ohne genauere Informationen zu den Baustoffen können wir den U-Wert der Wände leider nicht genau bestimmen. Ausgehend vom Baujahr ist dieser vermutlich so gering, dass Sie problemlos 3-fach-verglaste Fenster einbauen können. Diese sind unwesentlich teurer, reduzieren die Wärmeverluste dafür aber deutlich besser. Eine verbindliche Auskunft bekommen Sie von einem Energieberater oder einem Experten der Verbraucherzentrale für Energieberatung vor Ort.

Liegt der U-Wert der neuen Fenster bei 0,95 W/m²K oder besser, bekommen Sie sogar Fördermittel. Grundsätzlich können Sie sich dabei zwischen einmaligen Zuschüssen in Höhe von 20 Prozent über die BEG-Förderung oder günstigen Darlehen mit Tilgungszuschüssen in Höhe von 20 Prozent über die KfW-Förderung 152 entscheiden.

In beiden Fällen sind die Fördermittel vor der Auftragsvergabe mit einem Energieberater der Energie-Effizienz-Experten-Liste zu beantragen. Bei der Zuschuss-Variante funktioniert das einfach über die BAFA-Webseite. Für Darlehen wenden Sie sich an Ihre Hausbank.

Schritt für Schritt zur maximalen Förderung? Wie das funktioniert und welche Förderalternativen Sie haben, zeigt unser interaktives Förder-eBook!

Angebote von Handwerkern aus Ihrer Region bekommen Sie kostenfrei und unverbindlich über unser Online-Angebotstool für neue Fenster.

Wichtig: Mit neuen Fenstern dichten Sie Ihr Gebäude ab. Um sicherstellen zu können, dass auch nach der Sanierung ausreichend Luft durch das Gebäude zirkuliert, ist ein Lüftungskonzept nach DIN 1946-6 erforderlich.

Bitte beachten Sie: Unser Expertenrat "aus der Ferne" kann den Vor-Ort-Termin mit einem Energieberater oder Sachverständigen nicht ersetzen. Wir beantworten alle Fragen nach bestem Wissen, aber nicht rechtlich verbindlich, und übernehmen keine Haftung. Die Experten liefern einen Anhaltspunkt, wie eine Lösung des jeweiligen Problems aussehen könnte und welche Fragen der Hausbesitzer dazu noch klären muss.
 
 
 
 

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