07.02.2019
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Brennwerttechnik macht Pelletheizung noch wirtschaftlicher

Höherer Zuschuss bei zusätzlicher Nutzung der Abgaswärme

Wer auf erneuerbare Energien setzt und sich für eine Pelletheizung interessiert, kann jetzt noch effizienter heizen, nämlich mit Brennwerttechnik. Was bei Öl- und Gasheizungen bereits seit Jahren Standard ist, setzt sich nun auch bei der Pelletheizung durch. Dank Brennwerttechnik werden die Holzpellets als Energieträger optimal ausgenutzt. Zusätzlich belohnt eine höhere Förderung die moderne Technik.

Pelletheizung mit BrennwerttechnikBild größer anzeigen
Schnitt durch eine Pelletheizung mit Brennwerttechnik: Die moderne Technik macht das Heizen mit Holzpellets noch wirtschaftlicherFoto: ÖkoFEN

Allgemein wird bei der Brennwerttechnik zusätzlich zu der Energie, die beim Verbrennen des Energieträgers entsteht, noch die Energie aus der Abgaswärme genutzt. In der Praxis bringt die Brennwerttechnik Hausbesitzern weitere Heizkosteneinsparungen. Denn die Energie des Brennstoffs kann maximal ausgenutzt werden: Die zusätzliche Brennstoffeinsparung von circa 10 bis 15 Prozent entsteht durch die tiefere Abkühlung der Abgase und durch Kondensation des Wasserdampfes, der im Abgas enthalten ist.

Hohe Wirkungsgrade bei Pelletheizung mit Brennwerttechnik
Das Prinzip der hocheffizienten Brennwerttechnik ist bei der Pelletheizung das gleiche wie bei Ölheizung und Gasheizung: Die Abgase werden soweit abgekühlt, dass der im Abgas enthaltene Wasserdampfes kondensiert. Die dabei frei werdende Wärme wird dem Heizsystem wieder zugeführt. Dadurch können Pelletheizungen mit Brennwerttechnik theoretisch Wirkungsgrade von über 100 Prozent erreichen. Damit wird das umweltfreundliche Heizen mit Holzpellets noch wirtschaftlicher, in dem die vorhandene Energie größtmöglich genutzt wird. Wärmeverluste sind gering, da die Abgaswärme zusätzlich einbezogen wird.

Pelletheizung mit Brennwerttechnik arbeiten am besten mit Fußbodenheizung oder Wandheizung
Der Energiegewinn aus der Brennwerttechnik ist umso größer, je niedriger die Rücklauftemperaturen zum Pelletkessel sind. Deshalb arbeitet so eine Pelletheizung am effektivsten in Kombination mit einer Fußboden- oder Wandheizung. Aber auch mit Heizkörpern ist eine Pelletheizung mit Brennwerttechnik eine gute Option und immmernoch effizienter als ein Heizwertkessel. Optimal sind dann relativ große Heizkörperflächen. Ebenso wichtig: Der Schornstein muss für eine Pelletheizung mit Brennwerttechnik generell feuchteunempfindlich und korrosionsbeständig sein. Es ist also unter Umständen auch eine Schornsteinsanierung erforderlich.

Attraktiver Zuschuss für Pelletheizung mit Brennwerttechnik
Aber nicht nur das sparsame Heizen mit einem Pellet-Brennwertgerät ist attraktiv, sondern auch die Förderung. Denn zusätzlich zu der Basisförderung des BAFA gibt es für Pelletheizungen mit Brennwerttechnik einen Innovationsbonus. Während der Zuschuss für eine "normale" Pelletheizung mindestens 3.000 Euro beträgt, gibt es für eine Pelletheizung mit Brennwerttechnik mindestens 4.500 Euro Zuschuss. Der Mehrpreis für das Brennwertgerät von ungefähr 1.400 bis 3.000 Euro (je nach Einbausituation) ist damit schnell finanziert. Aber Achtung: Der BAFA-Zuschuss muss immmer vor dem Heizungstausch beantragt werden!

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Quelle: Energie-Fachberater.de
 

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