13.03.2019

Frühjahrsputz für die Entwässerung - die 3 besten Tipps

Dachrinnen, Entwässerungsrinnen und Punktabläufe reinigen

Der Frühjahrsputz hat Tradition - vergessen werden aber oft der Keller und die Entwässerung rund ums Haus! Dabei ist bei Dachrinnen, Entwässerungsrinnen und Punktabläufen eine regelmäßige Reinigung besonders wichtig, um Haus und Garten vor einer Überflutung durch Gewitter und Starkregen zu schützen. Denn im schlimmsten Fall kann sonst der Keller mit Wasser volllaufen.

Garten und Terrasse bei StarkregenBild größer anzeigen
Ein Starkregen kann Haus und Grundstück schnell unter Wasser setzen. Ein Frühjahrsputz für die Entwässerung ist deshalb PflichtFoto: ACO Hochbau
Entwässerungrinne reinigenBild größer anzeigen
Nur durch saubere Abläufe kann Regenwasser gezielt abfließen. Dachrinnen, Entwässerungsrinnen und Punktabläufe sollten deshalb im Frühling gereinigt werdenFoto: ACO Hochbau
Rückstausicherung Waschbecken im KellerBild größer anzeigen
Rückstausicherungen- zum Beispiel am Waschbecken im Keller - müssen regelmäßig auf Funktionstüchtigkeit geprüft werdenFoto: ACO Hochbau

1. Dachrinnen und Entwässerungsrinnen im Frühling reinigen
Nur durch saubere Abläufe kann Regenwasser gezielt abfließen. Dachrinnen, Entwässerungsrinnen und Punktabläufe sollten deshalb im Frühling gereinigt werden: Bei den meisten Entwässerungsrinnen auf dem Hof oder der Terrasse kann einfach der Rost abgenommen werden. Angesammelte Zweige und Laubreste werden dann mit Handfeger und Schaufel entfernt. Auch die Abläufe in den Lichtschächten vor Kellerfenstern sollten von Blättern und Schmutz befreit werden, um ein schnelles Abfließen des Regenwassers sicherzustellen. Ein Laubschutzgitter für Lichtschächte hilft den Reinigungsaufwand zu reduzieren.

3. Entwässerungsschächte kontrollieren
Nächste Station ist die Kontrolle der Schächte für Schmutz- und Regenwasser. Die Schächte befinden sich häufig im Vorgarten, hier soll das Wasser sicher ablaufen können. Denn Verstopfungen und Verschmutzung führen zu unerwarteten Überraschungen und lassen das Wasser an nicht geeigneten Orten austreten.

3. Rückstausicherung überprüfen
Die im Keller vorhandene Rückstausicherung an der Waschmaschine, dem Spülbecken oder in den Bodenabläufen sollte auf ihre Funktionstüchtigkeit überprüft werden. Rückstausicherungen sind zwingend notwendig, wenn Abwasser unterhalb der sogenannten Rückstauebene (üblicherweise die Straßenkante) abgeleitet wird. Heftige Niederschläge überlasten die Kanalisation und das rückstauende Wasser steigt in den Kanalschächten bis zur Rückstauebene und drückt das rückstauende Abwasser zurück in die Grundstücksentwässerungsanlagen der umliegenden Häuser. Bei Räumen untergeordneter Nutzung wie Abstellräumen reicht häufig ein Rückstauverschluss mit Pendelklappe. Wenn jedoch kein Gefälle zum Kanal besteht, eine kontinuierliche Entwässerung von Nöten ist oder Sachwerte, wie eine Heizungsanlage, vorhanden sind, kommt eine Abwasserhebeanlage zum Einsatz. 

 
 
 
Quelle: ACO Hochbau / Energie-Fachberater.de
 

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