Prospekt von PCI: Innenraumabdichtung - ENERGIE-FACHBERATER
DIN 18534 — Abdichtung von Innenräumen FEUCHTESCHÄDEN DAUERHAFT VERHINDERN: BÖDEN UND WÄNDE SICHER ABDICHTEN Die DIN 18534 besteht aus sechs Teilen, die die Abdichtung von Boden- und Wandflächen mit einer maximalen Wasseranstauhöhe von 10 cm regeln. In diesen Bereich fallen beispielsweise Badezimmer, Duschanlagen, gewerblich genutzte Küchen, Schwimmbeckenumgänge oder Bodenflächen mit Ablauf. Die DIN 18534 klassifiziert die Intensität der Wassereinwirkung in vier Klassen. Außerdem werden drei Rissklassen und drei Fugentypen definiert, aus denen sich die richtige Abdichtungsbauart ableiten lässt. In die DIN 18534 fließen viele Regelungen zur Anwendung flüssiger und bahnenförmiger Abdich- tungsstoffe ein, die bisher vor allem in ergänzenden Merkblättern und anderen Quellen enthalten waren. Die bewährten und geprüften PCI-Produkte für die Abdichtung von Innenräumen entsprechen der DIN 18534. Dies gewährleistet nicht nur ein sicheres, vertrautes und normgerechtes Arbeiten, sondern zusätzlich ein Arbeiten mit im System geprüften Produkten – ein entscheidendes Kriterium bei Ihrer Produktauswahl. Wichtige Details gilt es zu beachten: ■ Dichtbänder und -manschetten müssen im System mit dem Abdichtungsmaterial geprüft sein. Für Innen- und Außenecken sollten vor gefertigte Formstücke verwendet werden. ■ Die Abdichtungsschicht muss in mindestens zwei Lagen, bei Polymerdispersionen in unterschied- lichen Farben (Kontrast) ausgeführt werden. ■ Werden nur Bodenflächen abgedichtet, ist die Abdichtung an den Wänden mind. 5 cm hochzu- führen. ■ Bereiche unter und hinter Bade- und Duschwannen sind entweder durch Fortführen der Abdichtung oder durch Anbringen von Wannendichtbändern o.ä. zu schützen. ■ Die Flanschbreite von Bodenabläufen, -rinnen und Einbauteilen muss mind. 50 mm betragen, in den Wassereinwirkungsklassen W0-I bis W2-I sind mind. 30 mm ausreichend. ■ Im Bereich von Türen ist die Abdichtung auch hinter den Zargen hochzuführen. UNTERGRUNDBESCHAFFENHEIT FÜR ABDICHTUNGEN IM VERBUND, IN ABHÄNGIGKEIT DER WASSEREINWIRKUNGSKLASSE NACH DIN 18534 Wassereinwirkungsklasse Beispiele für Untergründe W0-I und W1-I feuchteempfindliche Untergründe ■ Gips- und Gipskaltputze aus Gips-Trockenmörtel ■ Gips-Wandbauplatten ■ Calciumsulfatgebundene Estriche ■ Gipsfaserplatten ■ Gipsplatten ■ Gipsplatten mit Vliesarmierung W2-I und W3-I feuchteunempfindliche Untergründe ■ Beton ■ Kalkzementputz der Mörtelgruppe CS II/III ■ Zementgebundene mineralische Bauplatten ■ Korrosionsgeschützte metallische Werkstoffe ■ Verbundelemente aus expandiertem oder extrudiertem Polysterol mit Mörtelbeschichtung und Gewebearmierung ■ Hohlwandplatten aus Leichtbeton ■ Zementputz der Mörtelgruppe CS IV ■ Zementestrich ■ Porenbeton-Bauplatten 2 3
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