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Expertenrat

Müssen wir die Heizleitungen in einem Kesselhaus dämmen oder greift die EnEV hier nicht.

Frage von Ralph K. am 11.07.2018 

Wir errichten ein Heizhaus zur Nahwärmeversorgung eines Gewerbegebiets, in dem auch Büros beheizt werden. Für die industrielle Wärmeversorgung greift die EnEV nicht. Die Fragestellung ist jetzt, ob innerhalb des Kesselhauses (noch VOR der Wasserverteilung) die wasserführenden Rohrleitungen nach den Vorgaben der EnEV gedämmt werden müssen oder ob das Kesselhaus selbst (baulich von Verbrauchern getrennt) nicht unter die EnEV fällt. 

Antwort von ENERGIE-FACHBERATER  

Bei einer Heizzentrale geht es um die Wärmeverluste der gesamten Anlage. Um diese möglichst gering zu halten, können Sie die Dämmwerte der EnEV zur Grundlage nehmen. Dabei entspricht die Dämmstärke in der Regel dem Innendurchmesser der Leitungen. Ab DN 100 sind Rohre mit 100 mm zu dämmen.

Bitte beachten Sie: Unser Expertenrat "aus der Ferne" kann den Vor-Ort-Termin mit einem Energieberater oder Sachverständigen nicht ersetzen. Wir beantworten alle Fragen nach bestem Wissen, aber nicht rechtlich verbindlich, und übernehmen keine Haftung. Die Experten liefern einen Anhaltspunkt, wie eine Lösung des jeweiligen Problems aussehen könnte und welche Fragen der Hausbesitzer dazu noch klären muss.
 
 
 
 

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