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Expertenrat

Ist ein Briefschlitz in der neuen Haustür ein Ausschlusskriterium für den KfW-Zuschuss?

Frage von Johannes P. am 21.10.2018 

Bei meinem Wohnhaus wurde die alte schlecht isolierte Holztür gegen eine sichere und wärmeffizientere Alu-Tür im Sept. 2018 ausgetauscht. Allerdings hat die neue Tür einen mit Bürsten versehenen Briefschlitz (250 mm x 45 mm). Die Fachfirma sagte mir, ich könnte wegen des Briefschlitzes keinen Zuschuss beantragen. Stimmt das?

Antwort von ENERGIE-FACHBERATER  

Ein Briefschlitz allein ist kein Ausschlusskriterium für den KfW-Zuschuss! Allerdings muss die neue Haustür für die Förderung bestimmte Voraussetzungen erfüllen: Sie darf einen U-Wert von maximal 1,3 W/(m²•K) haben. Ob das in Ihrem Fall so ist, können Sie Ihren Unterlagen entnehmen. Grundsätzlich kommt ein Zuschuss im Programm Energieeffizient Sanieren in Betracht (dafür braucht man einen Effizienzexperten) oder im Einbruchschutz-Programm (dafür braucht man keinen Experten, aber die Haustür muss zusätzlich einen bestimmten Einbruchschutz erfüllen). Die Schwierigkeit in Ihrem Fall: Der Zuschuss der KfW muss immer vorher beantragt werden! Da Ihre Haustür schon im September ausgetauscht wurde, ist eine Förderung leider nicht mehr möglich.

Bitte beachten Sie: Unser Expertenrat "aus der Ferne" kann den Vor-Ort-Termin mit einem Energieberater oder Sachverständigen nicht ersetzen. Wir beantworten alle Fragen nach bestem Wissen, aber nicht rechtlich verbindlich, und übernehmen keine Haftung. Die Experten liefern einen Anhaltspunkt, wie eine Lösung des jeweiligen Problems aussehen könnte und welche Fragen der Hausbesitzer dazu noch klären muss.
 
 
 
 

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