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Expertenrat

Macht Bodendämmung in der Garage Sinn, um für KfW geforderten Wert einzuhalten?

Frage von Sebastian R. am 24.07.2014 

Wir müssen laut unserer Energieberechnung für den Keller 10 cm Außendämmung anbringen und die Garagendecke innen dämmen (Garage aktuell nicht in thermischer Hülle geplant) sowie die innenliegende Garagenwand zum Kellerflur auch dämmen. Welche Möglichkeit gibt es, um einen Garagenfußboden (Keller) zu dämmen, damit man KfW einhält? Die Schicht (Dämmung + Estrich 5 cm?!?) muss mit dem Auto befahrbar sein, ohne dass der Fußboden kaputt geht. Das kombiniert mit einem hochwertigen Garagentor sollte doch reichen um einen ähnlichen Energiewert zu kommen. Oder? Welche Möglichkeiten sind aus Kosten- und optischen Gründen am sinnvollsten?

Antwort von Andreas Skrypietz von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU)  

Da die Garage nicht in der thermischen Hülle ist, sollten Sie die Dämmung so ausführen, wie dies die Energieberechnung vorsieht. Denn die Dämmung des Garagenfußbodens ist wesentlich teurer als die Dämmung der Decke und der beschriebenen Wand. Sie müssten druckfeste Dämmmaterialien einbauen, wie etwa Schaumglas, und würden dennoch nicht die für die KfW geforderten Werte einhalten.

Bitte beachten Sie: Unser Expertenrat "aus der Ferne" kann den Vor-Ort-Termin mit einem Energieberater oder Sachverständigen nicht ersetzen. Wir beantworten alle Fragen nach bestem Wissen, aber nicht rechtlich verbindlich, und übernehmen keine Haftung. Die Experten liefern einen Anhaltspunkt, wie eine Lösung des jeweiligen Problems aussehen könnte und welche Fragen der Hausbesitzer dazu noch klären muss.
 
 
 
 

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