Logo Energie-Fachberater.de
Expertenrat

Auf den Sparren liegen angebohrte OSB-Platten zum Marder-Schutz. Sorgen diese bei der Zwischensparrendämmung für Feuchteprobleme?

Frage von Thomas  P. am 21.12.2021 

Wir haben unser Dach neu decken lassen und wollen den Innenausbau inklusive Dämmung starten. Von unserem Dachdecker wurde empfohlen und verbaut, Aufbau von außen nach innen (Braas Rubin b13 Ziegel - Traglattung - Konterlattung - Unterspannbahn Braas Divoroll verklebt - 12 cm OSB Platten gelöchert als zusätzlicher Marderschutz.

Nun meine Frage. OSB Platten sollen ja nicht sehr diffusionsoffen sein? Darum wurden sie angebohrt. Die Sparren haben wir aufgedoppelt und wollen eine Zwischensparrendämmung verbauen. Könnte es da Probleme mit Tau-/ Schwitzwasser durch die OSB-Platten geben?

Antwort von ENERGIE-FACHBERATER  

Abhängig von der Bohrung und der Anzahl der Löcher gelangt Feuchtigkeit durch die diffusionsoffene Unterspannbahn nach außen, wodurch es auch nach der Verlegung der Dampfbremse keine Feuchteprobleme geben sollte. Auf Nummer sicher gehen Sie mit einer feuchtevariable Dampfbremse, da diese eventuell in die Konstruktion eingedrungene Feuchtigkeit auch an den Raum zurücktrocknen lässt.

Da wir die Konstruktion aus der Ferne nicht detailliert beurteilen können, empfehlen wir den Kontakt zu einem Energieberater aus Ihrer Region. Dieser nimmt die Platten und den Aufbau genau unter die Lupe und weist rechnerisch nach, ob Feuchteprobleme auftreten können.

Bitte beachten Sie: Unser Expertenrat "aus der Ferne" kann den Vor-Ort-Termin mit einem Energieberater oder Sachverständigen nicht ersetzen. Wir beantworten alle Fragen nach bestem Wissen, aber nicht rechtlich verbindlich, und übernehmen keine Haftung. Die Experten liefern einen Anhaltspunkt, wie eine Lösung des jeweiligen Problems aussehen könnte und welche Fragen der Hausbesitzer dazu noch klären muss.
 
 
 
 

Handwerker-Suche

Finden Sie Energieberater, Handwerker und Sachverständige vor Ort

 
 

Newsletter-Abo