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Expertenrat

Hat Stärke einer Wärmedämmung Auswirkungen auf Dämmeigenschaften?

Frage von Holger T. am 10.01.2014 

Welche Auswirkungen hat es, wenn ich eine Wärmedämmung mit einer Stärke von 26 cm beim Einbau um 5 cm komprimiere, weil mehr Platz baulich nicht vorhanden ist? Es handelt sich um den Neubau eines KfW 70 Doppelhauses, bei dem der Bauträger mir sagt, dass dieses Vorgehen keine negativen Auswirkungen auf die Dämmeigenschaft etc. haben soll - ich kann mir dies nicht vorstellen. 

Antwort von ENERGIE-FACHBERATER  

Flexible Dämmstoffe (z.B. Mineralwolle, Hanf- oder Holzfaserdämmstoffe) erreichen Ihre Dämmwirkung unter anderem auch durch Lufteinschlüsse, die isolieren. Wird die Dämmung beim Einbau stark gestopft oder gequetscht, werden diese Lufteinschlüsse deutlich reduziert und die Dämmwirkung wird vermindert. Das Komprimieren des Dämmstoffs ist in Bezug auf die Wärmedämmung also kontraproduktiv. Reicht konstruktionsbedingt der Platz nicht aus, ist es besser, einen dünneren Dämmstoff mit höherer Dämmwirkung einzusetzen.

Bitte beachten Sie: Unser Expertenrat "aus der Ferne" kann den Vor-Ort-Termin mit einem Energieberater oder Sachverständigen nicht ersetzen. Wir beantworten alle Fragen nach bestem Wissen, aber nicht rechtlich verbindlich, und übernehmen keine Haftung. Die Experten liefern einen Anhaltspunkt, wie eine Lösung des jeweiligen Problems aussehen könnte und welche Fragen der Hausbesitzer dazu noch klären muss.
 
 
 
 

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