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Expertenrat

Besteht Schimmelgefahr bei einer Außendämmung am Backsteinhaus?

Frage von Christa H. am 26.01.2020 

Wir haben ein Backsteinhaus aus dem 19. Jahrhundert. Die Fassade muss saniert werden und wir überlegen, ob wir nur neu verfugen oder ob wir Riemchen mit Dämmung nehmen. Bei den Riemchen haben wir Angst, dass wir uns Schimmel ins Haus holen. Die Wandstärke ist 24 cm mit Luftschicht. Was würden Sie uns raten.

Antwort von ENERGIE-FACHBERATER  

Grundsätzlich haben Sie bei einer Außendämmung keine Schimmelprobleme zu befürchten. Denn die Wand ist an der Innenseite und im Aufbau warm, sodass keine Feuchtigkeit kondensieren kann. Die Luftschicht kann die Wirkung der Dämmung aber senken. Und zwar dann, wenn diese belüftet ist. In solch einem Fall bietet sich eine Einblas- oder Kerndämmung an. Dabei bringen Experten flockige Dämmstoffe über dünne Bohrungen in die Luftschicht ein. Die Arbeiten sind vergleichsweise günstig, sauber und schnell umzusetzen. Welche Variante bei Ihrem Haus zu empfehlen ist, lässt sich aus der Ferne jedoch nicht zuverlässig beurteilen. Aus diesem Grund empfehlen wir Ihnen die Beratung durch einen Energieberater vor Ort. Die Experten der Verbraucherzentrale klären Detailfragen dank staatlicher Förderung für einen Festpreis von 30 Euro bei Ihnen vor Ort.

Bitte beachten Sie: Unser Expertenrat "aus der Ferne" kann den Vor-Ort-Termin mit einem Energieberater oder Sachverständigen nicht ersetzen. Wir beantworten alle Fragen nach bestem Wissen, aber nicht rechtlich verbindlich, und übernehmen keine Haftung. Die Experten liefern einen Anhaltspunkt, wie eine Lösung des jeweiligen Problems aussehen könnte und welche Fragen der Hausbesitzer dazu noch klären muss.
 
 
 
 
 

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