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Expertenrat

Bekomme ich KfW-Fördermittel für eine eigene Stromversorgung im Haus?

Frage von Jörg G. am 04.01.2022 

Ich möchte mein EFH, 10 Jahre alt und schon mit Solar und Pelletheizung ausgerüstet, nun mit eigener Stromversorgung nachrüsten. Bekomme ich dafür eine KfW-Förderung?

Antwort von ENERGIE-FACHBERATER  

Entscheidend ist die Art und Weise der Stromversorgung. Installieren Sie beispielsweise eine Brennstoffzelle, bekommen Sie 40 Prozent Zuschuss über das Programm 433 der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW). Da Ihr Haus bereits mit Solarthermie ausgestattet ist und diese im besten Fall einen Großteil des Wärmebedarfs deckt, ist eine Brennstoffzellenheizung (oder ein BHKW) sehr wahrscheinlich nicht wirtschaftlich. Grund dafür ist, dass die Anlagen nur bei Wärmebedarf im Haus laufen. Ist dieser nicht oder nur gering vorhanden, sind die Betriebsstunden und die damit verbundenen Einsparungen der Stromerzeugung zu niedrig.

Installieren Sie eine Solarstromanlage (im besten Fall mit Stromspeicher), bekommen Sie eine Förderung für die Photovoltaik über das KfW-Programm 270. Dieses ist mit einem zinsgünstigen Darlehen ausgestattet. In einigen Bundesländern gibt es darüber hinaus Zuschüsse für die Installation einer neuen Photovoltaikanlage mit Batteriespeicher. So zum Beispiel in Bayern, Berlin und Nordrhein-Westfalen. In Thüringen, Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg sind die Fördermittel bereits erschöpft. Hier ist aktuell nicht sicher, ob die regionalen Programme neu aufgelegt werden. Anders in Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Niedersachsen und Schleswig-Holstein - hier werden die ausgelaufenen Programme nicht neu aufgelegt.

Laden Sie sich unsere Anleitung zur Förderung für Photovoltaikanlagen herunter - da werden in einem interaktiven eBook alle Förderalternativen beschrieben und Schritt für Schritt der Weg zur maximalen Förderung aufgezeigt.

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Bitte beachten Sie: Unser Expertenrat "aus der Ferne" kann den Vor-Ort-Termin mit einem Energieberater oder Sachverständigen nicht ersetzen. Wir beantworten alle Fragen nach bestem Wissen, aber nicht rechtlich verbindlich, und übernehmen keine Haftung. Die Experten liefern einen Anhaltspunkt, wie eine Lösung des jeweiligen Problems aussehen könnte und welche Fragen der Hausbesitzer dazu noch klären muss.
 
 
 
 

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