Ich plane, eine Fußbodenheizung nachträglich in meine Immobilie zu installieren und diese weiterhin über meine 13 Jahre alte Gasheizung laufen zu lassen. Die Fußbodenheizung wird in den bestehenden Estrich eingelegt. Die Immobilie wurde 1979 errichtet und hat eine Wohnfläche von ca. 130 m². Laut Energieausweis liegt der Energiebedarf des Gebäudes bei 116 kWh/(m²a). Hätte ich mit diesen Angaben eine Chance auf eine Förderung?
Eine Förderung für die Fußbodenheizung bekommen Sie im Zuge einer Heizungsoptimierung. Gefördert wird dabei die Optimierung von Heizungsanlagen, die älter als zwei und bei mit fossilen Brennstoffen betriebenen Heizungsanlagen nicht älter als zwanzig Jahre sind. Voraussetzung ist, dass Sie auch einen hydraulischen Abgleich durchführen. Außerdem darf die System-Vorlauftemperatur maximal 35 °C betragen.
Erfüllen Sie diese Vorgaben, können Sie die 15 bis 20-prozentige Förderung für die Heizungsoptimierung vor Maßnahmenbeginn über das BAFA beantragen. Wie das richtig funktioniert, erklären wir im Beitrag "BAFA-Förderung richtig beantragen - so geht's". Benötigen Sie Unterstützung? Dann empfehlen wir Ihnen eine Online-Energieberatung mit unseren Energie-Effizienz- und Förder-Experten. Angebote von Handwerkern aus Ihrer Region bekommen Sie kostenfrei und unverbindlich über unser Online-Angebotstool für die Sanierung.