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Expertenrat

Wie kann der Einbau einer neuen Tür gefördert werden?

Frage von Hans-Jürgen  A. am 18.10.2016 

Ich konnte leider keine Prospekte anfordern und habe folgende Frage. Wir möchten an unserem Haus (ca. 25 Jahre alt mit Einliegerwohnung) zwei neue Haustüren zum Einbruchschutz und zur Wärmedämmung einbauen lassen. Wie kommen wir an den Zuschuss und wie hoch ist dieser?

Besteht auch die Möglichkeit eines Telefonates, bzw. gibt es in Karlsruhe einen direkten Ansprechpartner? 

Antwort von ENERGIE-FACHBERATER  

Geht es um die Förderung einer neuen Haustür, stehen Ihnen zwei Förderprogramme zur Verfügung. Diese sind die Programme "Altersgerecht Umbauen" und "Energieeffizient Sanieren".


Über das Programm 430 "Energieeffizient Sanieren – Investitionszuschuss" erhalten Sie dabei einen Zuschuss von 10 Prozent der förderfähigen Kosten, maximal jedoch 5.000 Euro je Wohneinheit. Wichtig zu wissen ist, dass hier die Anforderungen an die energetische Qualität eingehalten werden müssen - der U-Wert der Hauseinhangstür darf höchstens 1,3 W/m²K betragen. Außerdem muss die Förderung noch vor dem Beginn der Maßnahme zusammen mit einem Energieberater beantragt werden. Diesen finden Sie zum Beispiel in der Energieberater-Suche.


Im Programm 450 "Altersgerecht Umbauen – Investitionszuschuss" bekommen Sie ebenfalls einen Zuschuss in Höhe von 10 Prozent der förderfähigen Kosten. Die Obergrenze liegt hier jedoch bei 1.500 Euro pro Wohneinheit. Während der Zuschuss hier auch ohne Energieberater beantragt werden kann, vergibt die KfW Zusagen aktuell nur unter Vorbehalt. Grund dafür ist, dass die Mittel für dieses Jahr bereits ausgeschöpft sind.


Wir empfehlen daher, den Zuschuss über das Programm 430 zu beantragen. Weitere Informationen dazu, wie das richtig funktioniert, finden Sie im Beitrag "Förderung für die neue Haustür".


Haben Sie Fragen zu Förderprodukten der KfW, bietet diese unter der Telefonnummer 0800 539 9002 eine kostenfreie Hotline.


Prospekte finden Sie im Prospektkiosk. Bitte versuchen Sie den Download noch einmal. Aktuell bestehen keine technischen Probleme.

Bitte beachten Sie: Unser Expertenrat "aus der Ferne" kann den Vor-Ort-Termin mit einem Energieberater oder Sachverständigen nicht ersetzen. Wir beantworten alle Fragen nach bestem Wissen, aber nicht rechtlich verbindlich, und übernehmen keine Haftung. Die Experten liefern einen Anhaltspunkt, wie eine Lösung des jeweiligen Problems aussehen könnte und welche Fragen der Hausbesitzer dazu noch klären muss.
 
 
 
 

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