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Expertenrat

Ist zur Förderung einer neuen Haustür ein Energieberater notwendig?

Frage von Klaus-Dieter K. am 16.11.2016 

Ich besitze ein OKAL-Haus, das Mitte der 70er Jahre errichtet wurde. Es hat eine Glastür, die ich jetzt durch eine neue Haustür tauschen möchte. Benötige ich einen Energieberater der einen Zuschuss für mich bei der KfW-Bank beantragt? 

Antwort von ENERGIE-FACHBERATER  

Um den Zuschuss für die neue Haustür aus dem KfW-Programm 430 "Energieeffizient Sanieren" beantragen zu können, muss ein Energieberater die Maßnahme bestätigen. Einen Berater aus Ihrer Umgebung finden Sie zum Beispiel in der Energie-Effizienz-Experten-Liste der KfW.

Alternativ haben Sie auch die Möglichkeit, die Förderung über das KfW-Programm 455 "Altersgerecht Umbauen" zu beantragen. Auch hier erhalten Sie einen Zuschuss von 10 Prozent der förderfähigen Kosten - ein Energieberater ist nicht erforderlich. Neben einem U-Wert von 1,3 W/m²K muss die Tür dann auch der Widerstandsklasse RC2 nach DIN EN 1627 entsprechen. Wichtig zu wissen ist hier, dass die Mittel für das Jahr 2016 bereits ausgeschöpft sind und Förderzusagen für das kommende Jahr nur unter vorbehalt gegeben werden.

Bei beiden Programmen erhalten Sie die Mittel nur, wenn die Förderung bereits vor dem Beginn der Maßnahme beantragt wird.

Alle wichtigen Informationen zur Förderung einer neuen Haustür finden Sie auch im Beitrag "FAQ: Förderung für eine neue Haustür"

Bitte beachten Sie: Unser Expertenrat "aus der Ferne" kann den Vor-Ort-Termin mit einem Energieberater oder Sachverständigen nicht ersetzen. Wir beantworten alle Fragen nach bestem Wissen, aber nicht rechtlich verbindlich, und übernehmen keine Haftung. Die Experten liefern einen Anhaltspunkt, wie eine Lösung des jeweiligen Problems aussehen könnte und welche Fragen der Hausbesitzer dazu noch klären muss.
 
 
 
 

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