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Expertenrat

Welche Fördermittel für die Heizung gibt es im Nichtwohnbereich?

Frage von Christine K. am 22.02.2022 

Wir hätten gern Infos zu Fördermöglichkeiten neuer Heizungstechnologien im Nichtwohnbereich bei sozialen Einrichtungen.

Antwort von ENERGIE-FACHBERATER  

Ob es sich um ein Wohn- oder ein Nichtwohngebäude handelt, macht bei der BEG-Förderung für Einzelmaßnahmen keinen großen Unterschied. Denn das Förderangebot und die Förderraten sind in beiden Fällen ähnlich. Lediglich die förderbaren Kosten berechnen sich etwas anders. Während diese im Wohnbereich auf 60.000 Euro pro Wohneinheit und Kalenderjahr begrenzt sind, vergibt der Staat im Nichtwohnbereich bis zu 1.000 Euro pro Quadratmeter beheizte Fläche (insgesamt maximal 15 Millionen Euro).

Fördermittel bekommen Sie dabei für Gasbrennwert-Hybridheizungen (Kombination aus Gas- und Umweltheizung), Wärmepumpen, Holz- und Pelletheizungen in Höhe von 30 bis 35 Prozent. Tauschen Sie im gleichen Zuge eine alte Ölheizung aus, steigt die Förderung um weitere 10 Prozent.

Einen Überblick über die einzelnen Angebote verschaffen Sie sich im Beitrag zur Förderung der Heizung.

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Kommentare

Christine K.

Fördermittel gibt es auch über das Programm "Klimaanpassung in sozialen Einrichtungen" des Projektträgers Zukunft – Umwelt – Gesellschaft (ZUG) gGmbH. Erhältlich sind Zuschüsse von bis zu 80 Prozent, unter anderem für investive Maßnahmen zur Klimaanpassung in sozialen Einrichtungen. Dazu zählen Maßnahmen zur Verschattung oder zur Hitzereduzierung durch bauliche Änderungen. Aber auch adiabatische Kühlgeräte (Verdunstungskühlung), Dach- und Fassadenbegrünungen sowie Maßnahmen zum passiven Raumkühlen fördert das Programm des Bundes. Darüber hinaus gibt es finanzielle Unterstützung ebenso für Beratungen, Konzepte, Kampagnen sowie Weiterbildungen.

Bitte beachten Sie: Unser Expertenrat "aus der Ferne" kann den Vor-Ort-Termin mit einem Energieberater oder Sachverständigen nicht ersetzen. Wir beantworten alle Fragen nach bestem Wissen, aber nicht rechtlich verbindlich, und übernehmen keine Haftung. Die Experten liefern einen Anhaltspunkt, wie eine Lösung des jeweiligen Problems aussehen könnte und welche Fragen der Hausbesitzer dazu noch klären muss.
 
 
 
 

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