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Expertenrat

Wie beantrage ich die Förderung für mehrere Wärmeerzeuger?

Frage von Rüdiger F. am 10.03.2022 

Ich habe vor, einen 25 Jahre alten Gaskessel gegen eine Gas-Brennwertheizung auszuwechseln. Zusätzlich soll eine 10 kW Pelletheizung (mit manueller Befüllung) installiert werden und eine vorhandene Solaranlage für Warmwasser soll von 5 auf ca. 12,5 m² erweitert werden und auch die Heizung bedienen. Als Pufferspeicher sind ca. 800 bis 1000 l vorgesehen. Was ist hier bei einem Förderantrag zu beachten oder sind mehrere Anträge erforderlich?

Antwort von ENERGIE-FACHBERATER  

In Ihrem Fall gibt es verschiedene Möglichkeiten. Zum einen können Sie die Förderung für eine Gas-Hybridheizung beantragen, wobei Sie auch Kosten der Pellet- und Solarheizung anrechnen. Alternativ ist es möglich, Fördermittel für mehrere Einzelmaßnahmen für die Pelletheizung sowie die Solaranlage zu beantragen - in diesem Fall ließen sich die Kosten der Gasheizung nicht anrechnen.

Welcher Weg am günstigsten ist, zeigt eine individuelle Berechnung mit realen Kosten. Dabei unterstützt Sie ein Energieberater oder ein Fachhandwerker aus Ihrer Region.

Unabhängig davon, für welchen Weg Sie sich entscheiden, sind die Anforderungen an die unterschiedlichen Heizgeräte immer so zu erfüllen, als würden Sie Mittel für diese allein beantragen. In Bezug auf den Pufferspeicher empfehlen wir Ihnen die individuelle Auslegung durch einen Energieberater oder Fachplaner, um eine optimale Funktion zu gewährleisten.

Laden Sie sich unsere Anleitung zur Förderung herunter - da werden in einem interaktiven eBook alle Förderalternativen beschrieben und Schritt für Schritt der Weg zur maximalen Förderung aufgezeigt.

Angebote von Handwerkern aus Ihrer Region bekommen Sie kostenfrei und unverbindlich über unser Online-Angebotstool für die Heizung.

Benötigen Sie Unterstützung bei der Antragstellung, bekommen Sie diese von Ihrem Fachhandwerker oder über den Fördergeld-Service von unserem Portalpartner Wüstenrot.

Bitte beachten Sie: Unser Expertenrat "aus der Ferne" kann den Vor-Ort-Termin mit einem Energieberater oder Sachverständigen nicht ersetzen. Wir beantworten alle Fragen nach bestem Wissen, aber nicht rechtlich verbindlich, und übernehmen keine Haftung. Die Experten liefern einen Anhaltspunkt, wie eine Lösung des jeweiligen Problems aussehen könnte und welche Fragen der Hausbesitzer dazu noch klären muss.
 
 
 
 

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