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Expertenrat

Gibt es über die BEG auch eine Förderung für Pelletkessel mit Wochentank?

Frage von Ömer A. am 16.02.2022 

Ich habe bezüglich der BEG eine Frage. Und zwar habe ich im Moment einen Kunden, der sich eine Windhager BWE 152 an Stelle seiner Ölheizung installieren möchte. Diese Anlage ist eine Pelletheizung, die über einen Wochentank verfügt und um die 200 kg fasst. Das heißt, dass dieses Lager Woche für Woche neu beschickt werden muss, wobei der Brennstoff automatisch in die Brennkammer geführt wird. Mir ist bewusst, dass handbeschickte Pellet-Einzelöfen im Rahmen der BEG nicht gefördert werden. Da die Anlage meines Erachtens nicht unter diesen Punkt fällt, nehme ich an, dass der Pelletkessel förderfähig ist. Da ich mir da aber nicht sicher bin, möchte ich mir den Rat von weiteren Energieberatern einholen. Ich hoffe, Ihr könnt mir weiterhelfen.

Antwort von ENERGIE-FACHBERATER  

Pelletkessel mit Wochentank ähneln in dieser Hinsicht Pelletöfen mit Wassertasche, für die es Fördermittel gibt. Auch die Einzelöfen verfügen in der Regel nur über einen kleinen integrierten Vorratstank, aus dem die Pellets aber automatisch und bedarfsgerecht zum Brennraum gelangen. Wir gehen daher davon aus, dass Ihr Kunde ein Anrecht auf Förderung für den Pelletkessel hat. Unabhängig vom Pelletlager ist der Windhager BWE 152 auch in der Liste förderbarer, automatisch beschickter Biomasseheizungen aufgeführt.

Eine rechtsverbindliche Antwort erhalten Sie in diesem Fall leider nur von den Experten des BAFA, die den Zuschuss-Antrag prüfen und letztlich auch freigeben. Diese erreichen Sie unter der Rufnummer 06196 908-1625 oder über das Kontaktformular auf der BAFA-Webseite.

Laden Sie sich unsere Anleitung zur Förderung für eine Pelletheizung herunter - da werden in einem interaktiven eBook alle Förderalternativen beschrieben und Schritt für Schritt der Weg zur maximalen Förderung aufgezeigt.

Bitte beachten Sie: Unser Expertenrat "aus der Ferne" kann den Vor-Ort-Termin mit einem Energieberater oder Sachverständigen nicht ersetzen. Wir beantworten alle Fragen nach bestem Wissen, aber nicht rechtlich verbindlich, und übernehmen keine Haftung. Die Experten liefern einen Anhaltspunkt, wie eine Lösung des jeweiligen Problems aussehen könnte und welche Fragen der Hausbesitzer dazu noch klären muss.
 
 
 
 

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