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Expertenrat

Wir wollen ein bestehendes Haus sanieren, um Schadstoffe aus der Luft zu bekommen. Können wir für die Kosten eine Förderung beantragen?

Frage von Jonathan Z. am 21.04.2026 

Wir planen, ein OKAL-Haus, Baujahr 1983, zu kaufen. Der Lufttest hat Folgendes ergeben:

Formaldehyd: 160 μg/m³
Lindan: 0,51 μg/m3
PCP: 0,01 μg/m3

Wir planen daher den Rückbau bis zum Ständerwerk, die Entsorgung des Dämmmaterials und die Behandlung der Balken - dazu zählen Decke, Boden und ausgebautes Obergeschoss.

Wir gehen aktuell von ca. 200.000€ an Kosten aus. Wie viel davon kann durch eine Förderung bezuschusst werden?

Antwort von ENERGIE-FACHBERATER  

Eine Förderung ist hier nur möglich, wenn auch ein Fördertatbestand besteht. Dazu gibt es verschiedene Möglichkeiten. Zum einen können Sie das Gebäude zum KfW-Effizienzhaus sanieren. In diesem Fall sind je nach Förderklasse 120.000 bis 150.000 Euro an Kosten förderbar. Einen Überblick geben wir im Beitrag "Was ist eigentlich ein Effizienzhaus?".

Ergänzend können Sie für einzelne Maßnahmen wie die Dämmung der Fassade, des Daches oder für den Austausch der Fenster auch Fördermittel für Einzelmaßnahmen in Anspruch nehmen. In diesem Fall bekommen Sie für Kosten in Höhe von 30.000 Euro pro Wohneinheit einen Zuschuss in Höhe von 15 Prozent (mit iSFP 20 Prozent für 60.000 Euro an Kosten).

Unser Tipp: Da es sich in Ihrem Fall um ein komplexes Vorhaben handelt und die Einbindung eines Energieberaters zur Förderung ohnehin Pflicht ist, empfehlen wir Ihnen, das Vorhaben individuell mit einem Experten aus Ihrer Region zu besprechen. Für den Einstieg bietet sich auch eine Online-Energieberatung mit unseren Energie-Effizienz- und Förder-Experten an. 

Übrigens: Angebote von Handwerkern aus Ihrer Region bekommen Sie kostenfrei und unverbindlich über unser Online-Angebotstool für die Sanierung.

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Bitte beachten Sie: Unser Expertenrat "aus der Ferne" kann den Vor-Ort-Termin mit einem Energieberater oder Sachverständigen nicht ersetzen. Wir beantworten alle Fragen nach bestem Wissen, aber nicht rechtlich verbindlich, und übernehmen keine Haftung. Die Experten liefern einen Anhaltspunkt, wie eine Lösung des jeweiligen Problems aussehen könnte und welche Fragen der Hausbesitzer dazu noch klären muss.
 
 
 
 

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