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Expertenrat

Lohnt es sich, im Haus mit Gasheizung eine Wärmepumpe nachzurüsten?

Frage von Franz-Josef Z. am 21.03.2022 

Ist es sinnvoll, eine bestehende Gastherme (Vitodens 300) mit einer Wärmepumpe zu kombinieren (Haus Bj. 1994 voll gedämmt, Fußbodenheizung)? Der durchschnittliche Gasverbrauch liegt bei 42.000 kWh.

Antwort von ENERGIE-FACHBERATER  

Eine Wärmepumpe nutzt einen technischen Prozess, um kostenfreie Umweltwärme mithilfe von Strom zum Heizen nutzbar zu machen. Sind die Bedingungen günstig, benötigt die Technik dabei nur eine Kilowattstunde Strom, um drei Kilowattstunden Heizwärme bereitzustellen. Sie verbrauchen weniger Gas und sparen Heizkosten ein.

Voraussetzung für den effizienten Betrieb sind energiesparend gebaute oder sanierte Häuser sowie große Heizflächen. Ihrer Beschreibung nach zu urteilen, sind die wichtigsten Vorgaben damit bereits erfüllt. Die Anlage kann mit niedrigen Vorlauftemperaturen arbeiten und zumindest in der Übergangszeit viel Energie einsparen.

Eine zuverlässige Aussage aus der Ferne ist leider nicht möglich, ohne die Gegebenheiten vor Ort genau zu kennen. Daher empfehlen wir Ihnen die Beratung durch einen Energieberater aus unserer Energieberater-Datenbank. Der Experte informiert über Kosten sowie Einsparungen und gibt somit eine fundierte Entscheidungsgrundlage. Interessant ist in diesem Fall auch der Eignungs-Check Heizung der Verbraucherzentrale für Energieberatung.

Geht es um die Wirtschaftlichkeit der Maßnahme, ist unbedingt auch die Förderung der Wärmepumpe zu berücksichtigen. Diese gibt es in Form von Zuschüssen oder Darlehen mit Tilgungszuschüssen in Höhe von 35 bis 40 Prozent. Laden Sie sich unsere Anleitung zur Förderung für Wärmepumpen herunter - da werden in einem interaktiven eBook alle Förderalternativen beschrieben und Schritt für Schritt der Weg zur maximalen Förderung aufgezeigt.

Angebote von Handwerkern aus Ihrer Region bekommen Sie kostenfrei und unverbindlich über unser Online-Angebotstool für eine Wärmepumpe.

Bitte beachten Sie: Unser Expertenrat "aus der Ferne" kann den Vor-Ort-Termin mit einem Energieberater oder Sachverständigen nicht ersetzen. Wir beantworten alle Fragen nach bestem Wissen, aber nicht rechtlich verbindlich, und übernehmen keine Haftung. Die Experten liefern einen Anhaltspunkt, wie eine Lösung des jeweiligen Problems aussehen könnte und welche Fragen der Hausbesitzer dazu noch klären muss.
 
 
 
 

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