Expertenrat

Können wir die Heizung im Dachspitz und den Warmwasserspeicher im Keller aufstellen?

Frage von Manfred N. am 05.10.2022 

Wir nutzen eine 16 Jahre alte Gasheizung, die sich im Dachboden befindet. Der Brauchwassertank der Therme fasst 120 Liter. Im Zuge der Installation einer PV-Anlage mit Stromspeicher würden wir gerne einen größeren Warmwasserkessel (500-1.000 Liter) einsetzen, der dann auch per Strom-Heizstab mit dem PV Strom aus dem Stromspeicher versorgt werden könnte. ABER die Dachkammer ist zu klein für den größeren Speicher und die Holzdeckenstatik fraglich. Wir hätten den Waschküchen-Kellerraum als Ausweichmöglichkeit, aber es lässt sich mit der Heizung im Dachspitz wohl kaum kombinieren, oder? Der Warmwasser-Eingang für die Brauchwasserversorgung und für die Heizkörper ist ja oben in der Dachkammer. Technisch wäre das nur mit einer neuen Heizung im Keller und neuer Heizungsrohrverteilung für das Haus zu verwirklichen, oder?

Antwort von ENERGIE-FACHBERATER  

Technisch ist es möglich, die Heizung im Dach und den Speicher im Keller aufzustellen. Durch die längere Verbindungsleitung kommt es allerdings zu zusätzlichen Wärmeverlusten. Außerdem kann es zu verzögerten Reaktionen und Einbußen im Komfort kommen, wenn der Wärmespeicher weit vom Wärmeerzeuger entfernt ist. Wie stark sich die Installation in Ihrem Fall auf die genannten Punkte (Wärmeverluste, Komfort etc.) auswirkt, lässt sich aus der Ferne leider nicht beurteilen. Daher empfehlen wir Ihnen den Kontakt zu einem Fachhandwerker für Heizungsanlagen aus Ihrer Region. Dieser nimmt die örtlichen Gegebenheiten auf und prüft, wie sich das Vorhaben technisch sowie wirtschaftlich sinnvoll umsetzen lässt.

Kontaktdaten und Angebote von Handwerkern aus Ihrer Region bekommen Sie dazu kostenfrei und unverbindlich über unser Online-Angebotstool für die Heizung. Dieses können Sie auch nutzen, um Beratungstermine vor Ort zu vereinbaren.

Verbinden Sie den Umbau mit einer Optimierung des bestehenden Heizsystems (hydraulischer Abgleich, Austausch der Pumpe etc.), bekommen Sie sogar Fördermittel für die Heizungsoptimierung in Höhe von 15 bis 20 Prozent, die Sie auch für Anschaffung und Einbau des Wärmespeichers nutzen können.

Laden Sie sich unsere Anleitung zur Förderung für die Heizungsoptimierung herunter - da werden in einem interaktiven eBook alle Förderalternativen beschrieben und Schritt für Schritt der Weg zur maximalen Förderung aufgezeigt.

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Bitte beachten Sie: Unser Expertenrat "aus der Ferne" kann den Vor-Ort-Termin mit einem Energieberater oder Sachverständigen nicht ersetzen. Wir beantworten alle Fragen nach bestem Wissen, aber nicht rechtlich verbindlich, und übernehmen keine Haftung. Die Experten liefern einen Anhaltspunkt, wie eine Lösung des jeweiligen Problems aussehen könnte und welche Fragen der Hausbesitzer dazu noch klären muss.
 
 
 
 

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