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Expertenrat

In unserem Keller eines Gründerzeithauses soll eine Kellerdeckendämmung eingebaut werden. Welche Durchgangshöhen und Normen müssen beachtet werden?

Frage von Claus U. am 15.10.2015 

In unserem Keller eines Gründerzeithauses soll eine Kellerdeckendämmung eingebaut werden. Welche Durchgangshöhen und Normen müssen beachtet werden? 

Antwort von Dipl.-Ing. Frank Nowotka 

Für die Ausführung einer Kellerdeckendämmung nennt die Energieeinsparverordnung 2014 entsprechende Parameter. In der Verordnung heißt es in der Anlage 3, Abschnitt 5, ...Decken nach unten gegen Erdreich, Außenluft oder unbeheizte Räume:

Soweit bei ...Decken, die beheizte Räume nach unten zum Erdreich, zur Außenluft oder zu unbeheizten Räumen abgrenzen, ersetzt oder erstmals eingebaut werden, sind die Anforderungen der Tabelle 1 Zeile 5 einzuhalten. Dies ist auch anzuwenden, soweit derartige Bauteile in der Weise erneuert werden, dass … c) Deckenbekleidungen auf der Kaltseite angebracht werden.

In Zeile 5a der Tabelle über Höchstwerte der Wärmedurchgangskoeffizienten ist der Wert 0,3 Watt/m²K festgelegt. Mit den üblichen Dämmstoffen (Mineralwolle, Polystyrolschaum etc.) ist daher eine Mindeststärke von etwa 12 cm erforderlich. Dabei ist die tatsächlich einzubauende Dämmstoffstärke abhängig von der vorhandenen Deckenkonstruktion (Holzbalken, Stahlbeton). Zur Frage der Mindest-Durchgangshöhe kann ich keine Angaben machen, hier verweise ich auf die Bauordnung Ihres Bundeslandes.

Bitte beachten Sie: Unser Expertenrat "aus der Ferne" kann den Vor-Ort-Termin mit einem Energieberater oder Sachverständigen nicht ersetzen. Wir beantworten alle Fragen nach bestem Wissen, aber nicht rechtlich verbindlich, und übernehmen keine Haftung. Die Experten liefern einen Anhaltspunkt, wie eine Lösung des jeweiligen Problems aussehen könnte und welche Fragen der Hausbesitzer dazu noch klären muss.
 
 
 
 

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