In der 60 jährigen Eigentumswohnung (Terrassenhaus) ist eine Ölheizung installiert. In die einzelnen Räume wird über ein Rohrsystem warme Luft geblasen. Ich möchte die Ölheizung nun mit einer Luft-Luft-Wärmepumpe ersetzen. Wie muss ich mir diese Luft-Luft Wärmepumpe vorstellen?
Eine Luft-Luft-Wärmepumpe saugt Luft von außen an, um dieser Energie zu entziehen. Sie hebt das Temperaturniveau mit einem technischen Prozess an und überträgt Wärme dann auf den Luftstrom, der Ihr Haus mit Wärme versorgt. In vielen Fällen ist es auch möglich, Abluft zur Energiegewinnung zu verwenden. Da diese wärmer ist als Außenluft, sorgt das für einen geringeren Energieverbrauch. Denn der nötige Temperaturhub ist dann geringer.
Abhängig von der installierten Anlage kann eine Luft-Luft- oder eine Luft-Wasser-Wärmepumpe zum Einsatz kommen. Erstere arbeitet wie oben beschrieben und ersetzt die Ölheizung, wenn diese die Luft direkt erwärmt. Leitet die Ölheizung warmes Wasser zu einem Heizregister in der Lüftungsanlage, käme unter Umständen auch eine Luft-Wasser-Wärmepumpe zum Einsatz. Ein Beispiel hierfür sind Split-Geräte, die aus einem Außen- und einem Innenteil bestehen. Während das Außenteil Luft ansaugt, überträgt das Innenteil Wärme auf Heizwasser, das dann zum Heizregister strömt.
Wichtig zu wissen: In Deutschland bekommen Sie für beide Arten der Wärmepumpe eine Förderung. Wie Sie diese richtig beantragen, erklären wir Ihnen im Beitrag "KfW-Heizungsförderung richtig beantragen - so geht's". Für weitere Informationen empfehlen wir Ihnen den Kontakt zu einem Fachhandwerker aus Ihrer Region. Ansprechpartner und Angebote von Handwerkern aus Ihrer Region bekommen Sie kostenfrei und unverbindlich über unser Online-Angebotstool für die neue Heizung.