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Expertenrat

Ich habe eine neue Haustür bekommen. Unterliegt die Montage (Material und Dichtheit) der Tür festen EnEV-Vorgaben?

Frage von Markus C. am 18.09.2015 

Ich habe eine neue Haustür bekommen. Unterliegt die Montage (Material und Dichtheit) der Tür festen EnEV-Vorgaben? Gibt es Richtlinien? 

Antwort von ENERGIE-FACHBERATER  

Die EnEV schreibt zum Thema Haustür vor, dass nur Außentüren eingebaut werden dürfen, deren Türfläche einen Wärmedurchgangskoeffizienten von 1,8 W/(m²∙K) nicht überschreitet.

Besondere Vorgaben für die Montage gibt es nicht, hier kann die RAL-Gütegesicherte Montage als Richtlinie gelten. Sie gewährleistet den statisch und bauphysikalisch korrekte Einbau der Haustür. Dabei gilt das Prinzip: innen dichter als außen. Die Haustür sollte außen schlagregendicht und innen dampfdiffusionsdicht montiert werden. Der RAL-„Leitfaden zur Planung und Ausführung der Montage von Fenstern und Haustüren für Neubau und Renovierung“ gibt die anerkannten Regeln der Technik wieder.

Bitte beachten Sie: Unser Expertenrat "aus der Ferne" kann den Vor-Ort-Termin mit einem Energieberater oder Sachverständigen nicht ersetzen. Wir beantworten alle Fragen nach bestem Wissen, aber nicht rechtlich verbindlich, und übernehmen keine Haftung. Die Experten liefern einen Anhaltspunkt, wie eine Lösung des jeweiligen Problems aussehen könnte und welche Fragen der Hausbesitzer dazu noch klären muss.
 
 
 
 

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