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Expertenrat

Wann und wie sollte eine alte Fußbodenheizung saniert werden?

Frage von Carmen S. am 20.06.2016 

Unser Haus ist Baujahr 1982. D.h., die Fußbodenheizung ist 34 Jahre alt. Da der Fliesenboden erneuert werden müsste, stellen wir uns die Frage, ob wir die Fußbodenheizung mit einbeziehen sollten.

Welche Möglichkeiten zur Erneuerung der Fußbodenheizung schlagen Sie mir vor? 

Antwort von ENERGIE-FACHBERATER  

Vor allem bei alten nicht sauerstoffdichten Kunststoffrohren kann es durch Versprödung dazu kommen, dass zu viel Sauerstoff in den geschlossenen Heizungskreislauf gelangt. Dieser greift die übrigen Komponenten an. Zusätzlich können über die Jahre entstandene Schwebstoffe zu einer Verschlammung der Rohre führen.

Generell gilt: Solange es keine Probleme gibt, besteht auch kein Grund zu einer Sanierung. Ob eine Sanierung tatsächlich notwendig ist, kann in der Regel nur nach einer Prüfung des Ist-Zustandes beurteilt werden. Untersucht wird dabei die chemische Zusammensetzung des Heizungswassers. Eventuell kann auch eine Thermografie durchgeführt werden.

Besteht Handlungsbedarf, so empfiehlt der Bundesverband Flächenheizung, die Anlage spülen zu lassen und undichte Rohre über einen Wärmeübertrager von der übrigen Heizung zu entkoppeln.

Das Positionspapier des Bundesverbandes Flächenheizung zur Innensanierung von Fußbodenheizungen finden Sie hier

Bitte beachten Sie: Unser Expertenrat "aus der Ferne" kann den Vor-Ort-Termin mit einem Energieberater oder Sachverständigen nicht ersetzen. Wir beantworten alle Fragen nach bestem Wissen, aber nicht rechtlich verbindlich, und übernehmen keine Haftung. Die Experten liefern einen Anhaltspunkt, wie eine Lösung des jeweiligen Problems aussehen könnte und welche Fragen der Hausbesitzer dazu noch klären muss.
 
 
 
 

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