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Expertenrat

Welche technischen Voraussetzungen gelten bei der Förderung einer Pelletheizung?

Frage von Frank D. am 06.03.2022 

Ich möchte mir eine 20 kW Pelletheizung einbauen und als EM fördern lassen. Der infrage kommende Kessel ist in der Liste der geförderten Anlagen. Meine Frage: Was für andere technische Komponente sind für eine Förderung noch vorgeschrieben. Z. B. die Größe des Pufferspeichers, Art der Heizkörper etc.

Antwort von ENERGIE-FACHBERATER  

Neben der Eintragung in der Liste förderbarer automatisch beschickter Biomassekessel sind für die Förderung der Pelletkessel weitere technische Vorgaben zu erfüllen. So benötigen Sie einen Wärmemengenmesser und einen Pufferspeicher, der mindestens 30 Liter je kW Kesselleistung fasst. Der Kessel muss einen „jahreszeitbedingten Raumheizungsnutzungsgrad“ von mindestens 78 Prozent oder für Anträge bis zum 31. Dezember 2022 einen Kesselwirkungsgrad von 90 Prozent aufweisen.

Weitere Vorgaben betreffen die Emissionen. Hier gelten Grenzwerte für Kohlenmonoxid von 200 mg/m³ bei Nennwärmeleistung (250 mg/m³ bei Teillastbetrieb) und Staub von 15 mg/m³. Liegt die Staubemission bei maximal 2,5 mg/m³ erhalten Sie eine um 5 Prozent höhere Förderung.

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Bitte beachten Sie: Unser Expertenrat "aus der Ferne" kann den Vor-Ort-Termin mit einem Energieberater oder Sachverständigen nicht ersetzen. Wir beantworten alle Fragen nach bestem Wissen, aber nicht rechtlich verbindlich, und übernehmen keine Haftung. Die Experten liefern einen Anhaltspunkt, wie eine Lösung des jeweiligen Problems aussehen könnte und welche Fragen der Hausbesitzer dazu noch klären muss.
 
 
 
 

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