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Expertenrat

Muss ich bei der Zwischensparrendämmung an eine Hinterlüftung der Dämmung denken?

Frage von G. R. am 03.01.2015 

Ich habe vor, in meinem Dach eine Zwischensparrendämmung einzubauen. Meine Frage dazu ist, muss ich nach neuestem Stand der Technik immer noch an eine Hinterlüftung der Dämmung denken? Mein Spitzdachaufbau ist von außen nach innen folgendermaßen: (von 1. bis 6. vorhanden)  1.Decra Dachplatte  2.Konterlattung  3.Lattung  4.Elastomerbitumen Schalungsbahn  5.Schalungsbretter  6.Sparrenfelder 7.Dämmung (komplett an die Schalung anliegend oder Hinterlüftung?)  8.Dampfsperre (Folie mit Tacker an Sparren/Stöße und Anschlussstellen mit Band verkleben)  9.Unterlattung  10.Dämmung zwischen der Lattung 11.Gipskartonplatte

Antwort von Andreas Skrypietz von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU)  

Der von Ihnen beschriebene Dachaufbau ist relativ dicht. Sie sollten auf der Innenseite (Position 8) keine Dampfsperre sondern eine so genannte feuchteadaptive Dampfbremse anbringen. Diese Folien können den Wasserdampf in beiden Richtungen durchlassen. Mit einer solchen Folie können Sie dann den Sparren in seiner vollen Höhe ohne Hinterlüftung dämmen.

Bitte beachten Sie: Unser Expertenrat "aus der Ferne" kann den Vor-Ort-Termin mit einem Energieberater oder Sachverständigen nicht ersetzen. Wir beantworten alle Fragen nach bestem Wissen, aber nicht rechtlich verbindlich, und übernehmen keine Haftung. Die Experten liefern einen Anhaltspunkt, wie eine Lösung des jeweiligen Problems aussehen könnte und welche Fragen der Hausbesitzer dazu noch klären muss.
 
 
 
 

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