Der größte Vorteil einer Luftwärmepumpe: Sie lässt sich ohne bauliche Änderungen relativ schnell aufstellen. Das macht sie auch bei einer Sanierung beliebt. Unterschieden werden Luftwärmepumpen zur Außenaufstellung (dabei wird die Wärmepumpe auf dem Grundstück platziert), zur Innenaufstellung und Splitgeräte, bei denen ein Teil vor dem Haus und ein Teil im Heizungskeller platziert ist. Vor allem erstere und letztere sind bei der Sanierung eine Option. In einem Forschungsprojekt erwiesen sich Wärmepumpen auch im Altbau als effizient.
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Der Nachteil: Am effizientesten arbeiten Luftwärmepumpen bei wärmeren Außentemperaturen, Erdwärmepumpe und Grundwasserwärmepumpe schneiden da besser ab. Damit das Haus aber auch bei Minusgraden ausreichend warm wird, sind die meisten Luftwärmepumpen mit einem Elektroheizstab ausgestattet. Kommt der zum Einsatz, steigen die Stromkosten. Aber: Ist die Wärmepumpe fachgerecht ausgelegt und die Heizfläche ausreichend dimensioniert (z.B. Fußbodenheizung oder passende Heizkörper), kommt der Heizstab gar nicht so häufig zum Einsatz.
Bei Außenaufstellung Schallschutz beachten
Für die Aufstellung einer Luftwärmepumpe ist keine Genehmigung erforderlich, allerdings müssen Eigentümer:innen die rechtlichen Vorschriften zum Lärmschutz beachten. Damit am Ende auch der Schallschutz stimmt, sollten die Luftwärmepumpe und der Aufstellort sorgfältig ausgewählt werden. Das gilt um so mehr in Reihenhaussiedlungen und dicht bebauten Wohngebieten.
Kosten für die Luftwärmepumpe
Je nach Modell belaufen sich die Kosten für eine Luftwärmepumpe auf circa 20.000 bis 36.000 Euro. Dazu kommen die Stromkosten für den laufenden Betrieb, die bei einer Luftwärmepumpe höher liegen als bei Grundwasser- und Erdwärmepumpe. Deshalb lohnt sich die Kombination mit einer Photovoltaik-Anlage. Die Investitionskosten lassen sich mit einer Förderung für Wärmepumpen senken.
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