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02.12.2025
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Wärmepumpe im Winter: Schnee, Frost und Dampf

Das musst du über Schutz, Enteisung und Abtau-Funktion wissen

Schnee auf dem Außengerät, Vereisungen, mysteriöser Dampf - viele Eigentümer sind noch unsicher im Umgang mit ihrer Wärmepumpe im Winter. Denn anders als bei ihrer bisherigen Heizung ist das Außengerät der (Luft-)Wärmepumpe Wind und Wetter ausgesetzt. Doch keine Sorge - auch bei Eis und Schnee arbeitet die Wärmepumpe verlässlich weiter. Mit diesen Tipps kannst du das Gerät schützen und für einen effizienten Betrieb sorgen.

Wärmepumpe im Winter bei Schnee
Das Außengerät der Wärmepumpe sowie die Zu- und Abluftbereiche im Winter immer frei von Schnee haltenFoto: BWP / Wolf GmbH
Hochtemperatur-Luft/Wasser-Wärmepumpen der PUZ-WZ-Serie von Mitsubishi Electric im Winter außen an Hausfassade
Die regelmäßige Wartung stellt Effizienz und den störungsfreien Betrieb auch im Winter sicherFoto: Mitsubishi Electric Europe B.V.

Viele Eigentümer entscheiden sich beim Heizungstausch für eine unkomplizierte Luftwärmepumpe und hierbei für die sogenannte Split-Variante, wo ein Teil der Wärmepumpe – die sogenannte Außeneinheit – im Freien auf dem Grundstück aufgestellt wird. Diese außen aufgestellten Geräten sind Wind und Wetter ausgesetzt und im Winter auch Eis und Schnee. Um Effizienz, Leistungsfähigkeit und Langlebigkeit zu erhalten, helfen einfache Tipps für Schutz und Wartung der Wärmepumpe im Winter.

1. Wärmepumpe von Schnee befreien
Die Luftwärmepupe benötigt eine freie Luftzufuhr, um der Umgebung Wärme entziehen zu können. Wird das Gitter oder Außengerät durch Schnee und Eis blockiert, sinkt die Leistung der Wärmepumpe und die Heizkosten können steigen.

--> Das Außengerät der Wärmepumpe sowie die Zu- und Abluftbereiche im Winter immer frei von Schnee halten! Dafür reicht es, den Schnee rund einen halben Meter um das Gerät zu räumen und den Schnee vom Gerät zu entfernen.
--> Schneehaufen entfernen, die der Wind in das Gerät wehen könnte.
--> Wichtig: Salz und chemische Auftaumittel unbedingt vermeiden! Diese können zu Schäden am Gerät führen!

2. Vereisung und mysteriöser Dampf?

Vereisungen sind bei einer Luftwärmepumpe im Winter normal. Moderne Wärmepumpen besitzen eine automatische Abtaufunktion, die das Eis selbstständig entfernt und so dafür sorgt, dass die Wärmepumpe weiter effizient bleibt. (Erdwärmepumpen und Grundwasserwärmepumpen sind kaum von Vereisung betroffen und gelten als wartungsarm.)
 
--> Dass die Wärmepumpe selbst abtaut und dabei Dampf abgibt, ist völlig normal.
--> Bei massiver Eisbildung am Boden oder im Gerät am besten den Fachbetrieb kontaktieren.

3. Regelmäßige Wartung sichert zuverlässigen Betrieb auch im Winter
Die regelmäßige Wartung der Wärmepumpe schützt vor Energieverlusten und Störungen. Die Wartung beinhaltet die Überprüfung der Kältemittel, die Reinigung der Filter sowie Lamellen der Wärmetauscher und die Kontrolle der elektrischen Komponenten. Dabei können auch Schutzmaßnahmen für die Wärmepumpe besprochen werden.

--> In windigen Regionen kann ein Windschutz helfen, die Wärmepumpe vor Verunreinigung und Schneeverwehungen zu schützen.

Was kostet eine Wärmepumpe? Hier kostenfrei und unverbindlich Vergleichsangebote einholen.

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Quelle: energie-fachberater.de
 
 

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