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16.12.2021
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Gutes Brennholz für den Kaminofen - 4 Tipps zum Brennholz-Kauf

Faustformel für Kaminholz: regional und hochwertig

Gutes Brennholz ist die Grundlage für einen effizient und emissionsarm betriebenen Kaminofen. Doch woran erkennt man gutes Brennholz? Allgemein gilt: Ofenbesitzer sollten beim Bezug von Brennholz auf Qualitätsmerkmale wie Sorte, Wassergehalt und Heizwert achten. Außerdem ist es empfehlenswert, ausschließlich Holz aus heimischen Wäldern zu kaufen, um lange Transportwege zu vermeiden. 4 wichtige Tipps für den Brennholz-Kauf.

Brennholz-Stapel
Regional und hochwertig - das ist die Faustformel für gutes KaminholzFoto: HKI

Tipp 1: Brennholz regional kaufen
Aufgrund von Trockenheit, Borkenkäfer und Stürmen hat der deutsche Wald in den letzten Jahren besonders gelitten. Um ihn intakt zu halten und Gefahren durch herabfallende Äste oder umstürzende Bäume zu verhindern, musste großflächig gefällt werden. Daher herrscht ein Überangebot an Brennholz. Insbesondere bei Fichte und anderen Weichholzsorten sind die Preise derzeit bundesweit günstig. Brennholz aus heimischen Wäldern zu kaufen, verhindert zudem lange Transportwege.

Tipp 2: Beim Brennholz-Kauf auf Maßeinheiten achten - Festmeter, Raummeter und Schüttmeter
Scheitholz wird in der Regel in drei Maßeinheiten mit jeweils variierender Holzmenge angeboten: Festmeter, Raummeter oder Schüttmeter. Ein Festmeter bezeichnet einen Kubikmeter Holz ohne Zwischenräume. Bei einem Raummeter, der in Süddeutschland auch als Ster bezeichnet wird, ist das Holz gestapelt. Bei einem Schüttraummeter sind die Stücke dagegen lose geschüttet. Wer also den Preis vergleicht, sollte grundsätzlich auch immer auf die Maßeinheit achten. So entsprechen rund zwei Schüttmeter beziehungsweise 1,4 Raummeter einem Festmeter Holz. Der Festmeter ist somit die kompakteste Maßeinheit.

Tipp 3: Holzsorte und Heizwert beachten
Die verschiedenen Holzsorten zeichnen sich durch unterschiedliche Brenneigenschaften aus und erzeugen daher unterschiedlich viel Wärmeenergie. Einen hohen Heizwert haben Harthölzer wie zum Beispiel Kastanie, Eiche oder Robinie. Nadel- und Weichhölzer verfügen über niedrige Heizwerte, brennen jedoch heller.

Tipp 4: Nur trockenes Brennholz für den Kaminofen nutzen
Wer Holz für die aktuelle Heizsaison einkauft, muss darauf achten, dass es sich um abgelagertes Brennholz handelt. Bei frischen Scheiten führt der hohe Wasseranteil zu einer unvollständigen Verbrennung. Erst nach ausreichender Lagerung an einem gut belüfteten und trockenen Ort, erreicht Holz die optimale Restfeuchte von unter 20 Prozent und kann als Brennmaterial verwendet werden. Der Wassergehalt kann mit einem Feuchtemessgerät, das im Baumarkt erhältlich ist, überprüft werden.

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Quelle: HKI Industrieverband Haus-, Heiz- und Küchentechnik e.V.
 
 

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