Steigende Heizkosten, sinkende Zuschüsse - auf diesen Nenner lässt sich die Situation zum Start der Heizsaison zusammenfassen. Zudem wird diese Heizperiode die erste mit dem neuen Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG) sein. Wer also aktuell ein altes Modell im Heizungskeller betreibt, sollte sich mit den neuen gesetzlichen Regelungen vertraut machen. Die gute Nachricht: Was den Heizungstausch angeht, ist die jahrelange Unsicherheit einer neuen Sicherheit gewichen! Die Wärmepumpe ist mit großem Abstand die Nummer 1 bei der Heizungsförderung. Außerdem zeigen sowohl der aktuelle Heizspiegel als auch der Techem Atlas für Energie, Wärme & Wasser, dass Haushalte mit Wärmepumpe am günstigsten heizen - sowohl im Einfamilienhaus als auch im Mehrfamilienhaus. Eigentümer können also guten Gewissens die aktuell noch hohen Zuschüsse nutzen und auf eine Wärmepumpe setzen. Dann gehören auch die immer wiederkehrenden Sorgen um Gasspeicher und Ölpreise endlich der Vergangenheit an.
Während sich die Wogen im Heizungskelller langsam glätten, steht in der aktuellen Diskussion das EEG im Mittelpunkt. Die Pläne von Wirtschaftsministerin Reiche rund um Einspeiservergütung und Redispatch-Vorbehalt werden aktuell im Bundestag beraten und vielfach kritisiert. Zudem drängt die Zeit, denn die bisherige Regelung läuft Ende des Jahres aus. Eine aktuelle Studie zeigt: Ohne Solarstrom wären die Börsenstrompreise rund 20 Prozent höher. Auch wer keine eigene Solaranlage hat, profitiert damit vom Ausbau der Solarenergie. Hoffen wir, dass diese Einsicht auch den Gesetzgeber noch erreicht.
Eine bezahlbare Heizsaison wünscht
Euer Team von ENERGIE-FACHBERATER
PS: Unsere Webinar-Serie für Energieberater - aus der Praxis für die Praxis: Orga- und BeratungsTalks Baubegleitung und Heizung »