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Ratgeber Schadstoffsanierung

Ob Asbest, Lindan, PCP oder Formaldehyd - all diese Schadstoffe finden sich bei älteren Baujahren häufig.

Eine fachgerechte Schadstoffsanierung ist für Hausbesitzer die Chance auf mehr Wohngesundheit.

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Spezielle Materialien für den Innenausbau können Schadstoffe wie Formaldehyd sogar aktiv reduzieren und haben so eine luftreinigende Wirkung
Spezielle Materialien für den Innenausbau können Schadstoffe wie Formaldehyd sogar aktiv reduzieren und haben so eine luftreinigende WirkungFoto: Saint-Gobain Rigips GmbH

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Sanierung ist Chance für gesundes Wohnen ohne Schadstoffe
Gesund und schadstofffrei wohnen - das wird vielen Hausbesitzern immer wichtiger. Doch während Bauherren bei einem Neubau von Anfang an Einfluss auf die verbauten Materialien nehmen können, ist das bei Altbauten nicht ganz so einfach. Denn in den vergangenen Jahrzehnten wurden viele Materialien verbaut, von denen erst viel später bekannt wurde, welche Schadstoffe sie enthalten. Ob Asbest, heute verbotene Bestandteile von Holzschutzmitteln wie Lindan und Pentachlorphenol (PCP), gesundheitsgefährdende Bleirohre oder Formaldehyd - all diese Schadstoffe finden sich bei älteren Baujahren häufig. Bei einer Sanierung bietet sich die Gelegenheit, diese Materialien gegen wohngesunde auszutauschen. Die Schwierigkeit dabei ist, erst einmal herauszufinden, wo problematische Baustoffe verbaut wurden. Die Schadstoffsanierung und Entsorgung der schadstoffhaltigen Bauteile sollten Hausbesitzer dann einem Fachbetrieb überlassen, bei Baustoffen, die Asbest enthalten, ist das sogar Pflicht! Übrigens: Auch Schimmel gilt als Schadstoff, der die Gesundheit beeinträchtigt. Tipps zur Schimmelsanierung finden Sie in unserem Ratgeber Schimmel.

Asbest: Viele Altbauten mit Baujahr 1900 bis 1993 betroffen
Bis circa 1990 wurden Dachplatten, Wellplatten und Fassadenbekleidungen verwendet, die Asbestfasern enthalten. Asbest ist eine Mineralfaser, die sich aufgrund ihrer Langlebigkeit und Hitzebeständigkeit großer Beliebtheit bei Bauherren erfreute - bis sich herausstellte, dass die Faser krebserregend ist. Seit 1993 ist Asbest in Deutschland verboten, aber viele Dächer und Fassaden aus der Zeit davor kommen jetzt in Jahre und müssen saniert werden. Ob Hausdach oder Fassade, Carport oder Nachtspeicherofen: Bei einer Sanierung oder Renovierung darf nicht gesägt, gebohrt oder gebrochen werden, weil dann die feinen Asbestfasern in die Atemluft gelangen. Die Sanierung und Entsorgung von Asbestmaterialien erfolgt nach strengen Vorgaben und muss immer von einem Fachbetrieb übernommen werden. Spätestens wenn Dach oder Fassade beschädigt oder stark verwittert sind, sollten Hausbesitzer aktiv werden.

Schadstoffsanierung in alten Fertighäusern
Die Schadstoffbelastung in vielen Fertighäusern der Baujahre ab Mitte 1960 bis Mitte 1980 ist ein häufiges Sanierungsthema. Schadstoffe wie Lindan und Pentachlorphenol (PCP) aus Holzschutzmitteln sowie Formaldehyd belasten die Gesundheit. Auch oft diskutiert sind die so genannten Chloranisole. Sie sind weniger gesundheitsschädlich, schränken den Wohnkomfort aber durch eine starke Geruchsbildung ein. Chloranisole sind nämlich die Ursache des muffig schimmeligen Geruchs, der sich teilweise in älteren Fertighäusern bildet. Die gute Nachricht für Hausbesitzer: All diesen Problemen und Schadstoffen kann man mit einer Sanierung beikommen und die Situation in Sachen Wohngesundheit deutlich verbessern. Viele Hersteller haben inzwischen sogar spezielle Systeme für die Sanierung von Fertighäusern im Programm.

Sanierung von schadstoffbelasteten Bauteilen
Bei der Schadstoffsanierung gilt: nichts überstürzen! Eine gute Planung ist der beste Garant für spätere Wohngesundheit. Wer Wert darauf legt, dass die belasteten Bauteile und Materialien gegen wohngesunde ausgetauscht werden, kann sich nach der Sanierung über eine deutlich verbesserte Raumluftqualität freuen. Teilweise sind inzwischen sogar Materialien für den Innenausbau erhältlich, die Schadstoffe wie Formaldehyd aktiv reduzieren können und so eine luftreinigende Wirkung haben. Das gilt zum Beispiel auch für Kalkputze.

Auch bei Bodenbelägen und Möbeln auf Schadstoffe achten
Die beste Schadstoffsanierung bringt nur wenig, wenn Schadstoffe über Bodenbeläge, Teppiche und Möbel dann wieder in das sanierte Haus einziehen! Auch beim Einrichten lohnt sich also der prüfende Blick auf die "Inhaltsstoffe".


Quelle: www.Energie-Fachberater.de
 

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