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Expertenrat

Wie können wir die Terrasse entwässern, um die Fassade vor Nässe zu schützen?

Unser Experte ENERGIE-FACHBERATER  antwortet

Frage von Angela M. am 15.04.2021 

Wir möchten unsere Terrasse sanieren, die im Moment aus einer alten Betonplatte besteht. Die Oberfläche ist sehr rau. Die 17 cm hohen Abschlüsse an der Hauswand haben wir neu abgedichtet, nun soll eine weitere Betondecke mit ca. 15 cm aufgesetzt werden. Dadurch sind am Ende keine 15 cm Abdichtung an der Hauswand mehr gegeben. Die beauftragte Baufirma ist der Meinung, dass ein leichtes Gefälle der Bodenplatte eine Perimeterdämmung und Schrenzlage im Sockelbereich reicht.

Auf Ihrer Website sind wir auf einen Artikel gestoßen, in dem von Längsrillen gesprochen wird, sollte die Abdichtung von 15 cm unterschritten werden. Rillen zur Entwässerung von Staunässe durch Schnee oder Starkregen sieht die Baufirma jedoch nicht vor. Nun sind wir unsicher, welchen Weg wir gehen sollten. Könnten Sie uns hier weiterhelfen und ggf. Regularien nennen, die wir der Baufirma vorlegen können?

Antwort von ENERGIE-FACHBERATER  

Erreichen Sie die geforderte Anschlusshöhe von 15 cm zur Bauwerksabdichtung nicht, sorgen Sie mit Rinnen beispielsweise im Türen-Bereich für Abhilfe. Diese führen anfallende Feuchtigkeit zuverlässig von der Fassade weg und schützen diese somit. 


Details zur Ausführung und weitere Informationen zur geltenden Normung finden Sie in den Prospekten "Fassadenrinnen" und "Schnittstelle Fassade - Freifläche" unseres Portalpartners ACO Hochbau. Weitere Produkt-Tipps finden Sie außerdem im Porträt unseres Portalpartners Birco.

Bitte beachten Sie: Unser Expertenrat "aus der Ferne" kann den Vor-Ort-Termin mit einem Energieberater oder Sachverständigen nicht ersetzen. Wir beantworten alle Fragen nach bestem Wissen, aber nicht rechtlich verbindlich, und übernehmen keine Haftung. Die Experten liefern einen Anhaltspunkt, wie eine Lösung des jeweiligen Problems aussehen könnte und welche Fragen der Hausbesitzer dazu noch klären muss.
 
 
 
 
 

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