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Expertenrat

Bei einer Sanierung haben wir festgestellt, dass die Dämmung verschimmelt und die Dampfsperre undicht ist. Wie gehen wir nun vor?

Frage von Agnes L. am 25.08.2016 

Vor 26 Jahren kauften wir eine Doppelhaushälfte mit Spitzdach, wobei wir die Schrägen dieses Raumes in Eigenleistung mit Kiefernholz verkleideten.

Nun möchten wir den Dachboden gerne renovieren und entdeckten beim Abriss des Kiefernholzes, dass die hinter der Dachfolie
befindliche Dämmung schwarzen Schimmel (?) aufweist.
Die Dampfsperre (Folie) wurde nach unserem jetzigen Kenntnisstand nicht mit Klebeband fixiert und hängt lose am Dachstuhl herunter.

Was machen wir nun?

Muss das "verschimmelte" Dämm-Material vollständig entfernt werden?
Kann durch den vorhandenen Schimmel unser Dachstuhl geschädigt werden, oder bereits beschädigt sein? 

Antwort von Andreas Skrypietz von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU)  

Bei allem verständlichen Ärger über diesen Schaden – Ihnen kann geholfen werden. Die verschimmelte Dämmung muss vollständig entfernt werden! Aber vorher sollten Sie unbedingt einen Fachmann, sprich Zimmermann, zu Rate ziehen. Dieser muss sich vor Ort ein Bild von dem Schaden machen, um auch beurteilen zu können, ob der Dachstuhl eventuell geschädigt sein könnte. Dies geht nur durch eine Analyse vor Ort. Mein Rat: Suchen Sie sich einen Zimmermann, eine Zimmerei, die sich mit Schadenssanierung im Altbau auskennt.

Bitte beachten Sie: Unser Expertenrat "aus der Ferne" kann den Vor-Ort-Termin mit einem Energieberater oder Sachverständigen nicht ersetzen. Wir beantworten alle Fragen nach bestem Wissen, aber nicht rechtlich verbindlich, und übernehmen keine Haftung. Die Experten liefern einen Anhaltspunkt, wie eine Lösung des jeweiligen Problems aussehen könnte und welche Fragen der Hausbesitzer dazu noch klären muss.
 
 
 
 

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