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Expertenrat

Wer kann mich beraten, wenn in der neuen Dachdämmung viel Feuchtigkeit vorhanden ist?

Frage von Heinz B. am 14.12.2020 

Ich habe im Sommer mein Dach zum Dachboden gedämmt. Habe jetzt durch Zufall entdeckt, dass es zwischen Unterdeckbahn und Dämmung sehr nass ist. Die Beratung vor Baubeginn war wohl nicht sehr gut. Suche jetzt eine kompetente fachliche Beratung.

Antwort von ENERGIE-FACHBERATER  

Üblicherweise bildet sich Feuchtigkeit in der Dachdämmung, wenn diese von unten nicht fachgerecht abgedichtet ist. Ratsam ist eine feuchtevariable Dampfsperre, die so luftdicht wie möglich unter der Dämmebene anzubringen ist. Die Wandanschlüsse sind dabei fachgerecht zu verkleben.

Die feuchtevariable Dampfsperre hält einen Großteil der Feuchte fern. Tritt doch etwas Wasserdampf ein, kann dieser durch die speziellen Eigenschaften an den Raum zurücktrocknen.

Ohne die Folie sammelt sich unter Umständen sehr viel Feuchtigkeit über der Dämmung. Bei einer nicht variablen Dämmung kann Feuchtigkeit über undichte Stellen in die Konstruktion eindringen, aber nur schwer wieder austreten.

Da wir die Ursache aus der Ferne nicht bestimmen können, empfehlen wir Ihnen die Beratung vor Ort durch einen Sachverständigen des Deutschen Holz- und Bautenschutzverbandes e.V. oder durch einen Energie-Effizienz-Experten des Bundes.

Bitte beachten Sie: Unser Expertenrat "aus der Ferne" kann den Vor-Ort-Termin mit einem Energieberater oder Sachverständigen nicht ersetzen. Wir beantworten alle Fragen nach bestem Wissen, aber nicht rechtlich verbindlich, und übernehmen keine Haftung. Die Experten liefern einen Anhaltspunkt, wie eine Lösung des jeweiligen Problems aussehen könnte und welche Fragen der Hausbesitzer dazu noch klären muss.
 
 
 
 

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