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Expertenrat

Wie dämme ich die Kellerdecke im Haus von 1920 richtig?

Frage von Vincent F. am 30.10.2023 

Ich wohne in einem Altbau von ca. 1920. Ich möchte die Kellerdecke (Naturkeller) mit PUR WLS 023 dämmen. Die Kellerdecke ist eine Holzdielendecke mit herkömmlicher Strohisolierung und Schüttung. Welche Stärke sollte die Isolierung ca. haben und wird eine Dampfbremse benötigt?

Antwort von ENERGIE-FACHBERATER  

Welche Stärke in diesem Fall nötig ist, hängt von Ihren Voraussetzungen ab. Die GEG-Anforderungen erfüllen Sie bereits mit 2 bis 4 cm. Wollen Sie eine Förderung für die Kellerdeckendämmung beantragen (auch bei Eigenleistung möglich), sind mindestens 4 bis 8 cm zu empfehlen. Bei der Dämmung von unten kann es ohne Dampfbremse oder spezielle Dämmprodukte zur Kondensation im Aufbau der Konstruktion kommen, wenn der Keller unbeheizt ist und sehr kalt wird.

Wichtig zu wissen ist, dass wir keine verbindliche Auskunft geben können, ohne den Aufbau der Decke und die örtlichen Gegebenheiten im Detail zu kennen. Aus diesem Grund empfehlen wir Ihnen den Kontakt zu einem Energieberater aus Ihrer Region. Dieser prüft den Aufbau. Er berechnet die Konstruktion und zeigt auf, wie stark die Dämmung sein muss. Außerdem dimensioniert er die mögliche Dampfbremse, um feuchtetechnisch auf der sicheren Seite zu sein.

Laden Sie sich unsere Anleitung zur Förderung für die Kellerdämmung herunter - da werden in einem interaktiven eBook alle Förderalternativen beschrieben und Schritt für Schritt der Weg zur maximalen Förderung aufgezeigt.

Angebote von Handwerkern aus Ihrer Region bekommen Sie kostenfrei und unverbindlich über unser Online-Angebotstool für Dämmarbeiten.

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Bitte beachten Sie: Unser Expertenrat "aus der Ferne" kann den Vor-Ort-Termin mit einem Energieberater oder Sachverständigen nicht ersetzen. Wir beantworten alle Fragen nach bestem Wissen, aber nicht rechtlich verbindlich, und übernehmen keine Haftung. Die Experten liefern einen Anhaltspunkt, wie eine Lösung des jeweiligen Problems aussehen könnte und welche Fragen der Hausbesitzer dazu noch klären muss.
 
 
 
 

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