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Expertenrat

Mit welchen Materialien können Aussparungen in einer Außenwand zugemauert werden?

Frage von Thorsten S. am 25.08.2016 

Ich habe innenseitig, senkrecht rechts und links neben der Haustüre eine 10x10 cm große Aussparung im Mauerwerk (Hohlblocksteine) über die volle Höhe. Hier standen Holzpfosten drin. Diese sind durch Kondensfeuchte (Kältebrücke) weggefault.

Frage:Mit welchem Stein und Mörtel kann ich diese Lücke füllen? Ich dachte an Yton und anschließend Calcium-Silikat Leibungsplatten rund um die Haustüre. 

Antwort von Dipl.-Ing. Frank Nowotka 

Ich gehe davon aus, dass die bisher vorhandenen Holzbalken keine aussteifende bzw. tragende Aufgabe hatten. Wärmetechnisch spielt das einzusetzende Material bei einer Aussparung von 10 x 10 cm sicherlich keine Rolle, insofern können Sie alle handelsüblichen Bausteine nutzen.

Gasbetonsteine sind jedoch besonders gut verwendbar, da die entsprechenden Stückchen gut vom größeren Stein abgesägt werden können. Als Mörtel können Sie einen gewöhnlichen Kalk-Mörtel oder einfacher noch einen Kalk-Zement-Mörtel einsetzen. Der zuletzt genannte Mörtel zieht rascher an, sodass das Hochmauern einfacher von der Hand geht. Mit dem Mörtel können Sie auch verputzen.

Die Verwendung von Calzium-Silikat-Platten ist dann sinnvoll, wenn es im Laibungsbereich Schimmel gegeben hat. Die Platten müssen hinterlüftungsfrei angeklebt sein und dürfen nur mit einer bindemittelfreien Kalk- oder Silikatfarbe gestrichen werden.

Bitte beachten Sie: Unser Expertenrat "aus der Ferne" kann den Vor-Ort-Termin mit einem Energieberater oder Sachverständigen nicht ersetzen. Wir beantworten alle Fragen nach bestem Wissen, aber nicht rechtlich verbindlich, und übernehmen keine Haftung. Die Experten liefern einen Anhaltspunkt, wie eine Lösung des jeweiligen Problems aussehen könnte und welche Fragen der Hausbesitzer dazu noch klären muss.
 
 
 
 

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