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Expertenrat

Welche Voraussetzungen sind bei der Förderung von Rollläden zu erfüllen?

Frage von Markus K. am 02.05.2022 

Ich habe eine Frage zur Bezuschussung meines Projekts "Einbau einbruchhemmender Rollladen im ganzen Haus". Muss der Kostenvoranschlag eine bestimmte Schutzklasse von Rollladen erwähnen? Ich würde Aluminium Rollladen anfragen.

Antwort von ENERGIE-FACHBERATER  

Geht es um die KfW-Förderung für mehr Einbruchschutz (KfW-Programm 455-E), müssen Sie Rollläden einbauen, die der Widerstandsklasse RC2 der DIN 1627 entsprechen. Der Einbau entsprechend den Vorgaben sollte im Angebot/Kostenvoranschlag stehen, um die Förderung schnell und unkompliziert zu bekommen.

Arbeiten die Rollläden automatisch abhängig von den Licht- und Strahlungsverhältnissen, können Sie alternativ auch die BEG-Förderung zum sommerlichen Wärmeschutz in Anspruch nehmen. Die Widerstandsklasse spielt hierbei keine Rolle. Dafür bekommen Sie 20 Prozent Förderung auf alle Kosten. Zum Vergleich: Die KfW-Förderung ist mit Zuschüssen von 20 Prozent auf die ersten 1.000 Euro und 10 Prozent auf die darüber hinausgehenden Kosten verbunden. Anders als bei der KfW-Förderung benötigen Sie für die BEG-Förderung jedoch einen Energieberater.

Weitere Informationen zum Thema finden Sie im Beitrag "KfW-Förderung für neue Rollläden".

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Bitte beachten Sie: Unser Expertenrat "aus der Ferne" kann den Vor-Ort-Termin mit einem Energieberater oder Sachverständigen nicht ersetzen. Wir beantworten alle Fragen nach bestem Wissen, aber nicht rechtlich verbindlich, und übernehmen keine Haftung. Die Experten liefern einen Anhaltspunkt, wie eine Lösung des jeweiligen Problems aussehen könnte und welche Fragen der Hausbesitzer dazu noch klären muss.
 
 
 
 

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