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Expertenrat

Welcher Oberputz eignet sich, wenn die Fassade nicht zusätzlich gestrichen werden soll?

Frage von Günter M. am 05.04.2017 

Wir haben Haarrisse im Oberputz und wollen die Fassade unseres Hauses Sanieren. Also grundieren, Gewebe einspachteln, Mineral-Oberputz und Farbanstrich aufbringen.

Welcher Oberputz wäre gut geeignet, wenn wir auf den Farbanstrich in Weiß verzichten? Die Fassade soll wieder weiß sein. 

Antwort von ENERGIE-FACHBERATER  

Geht es um die Putzsanierung, sollte zunächst die Ursache der Risse geklärt werden. Voraussetzung für das Auftragen einer neuen Putzebene ist außerdem, dass der Alte fest sitzt und nicht sandet. Um Folgeschäden zu vermeiden, empfehlen wir Ihnen hier die Beratung durch einen Experten vor Ort.

Als farbige Putze eignen sich zum Beispiel eingefärbte Silkat- oder Mineralputze. Diese gibt es heute in vielen verschiedenen Farben, wodurch sie nicht noch einmal gestrichen werden müssen.

Beachten Sie, dass bei einer Fassadensanierung unter Umständen die Anforderungen der Energieeinsparverordnung einzuhalten sind. Das gilt immer dann, wenn mehr als 10 Prozent des vorhandenen Putzes abgeschlagen und durch einen neuen ersetzt wird. Unter Umständen lohnt es sich auch unabhängig davon, eine Dämmung anzubringen. Die Kosten für Gerüst und Putz fallen ohnehin an und zusätzlich gibt es auch eine Förderung der Kreditbank für Wiederaufbau (KfW).

Weitere Informationen zum Thema finden Sie unter der Rubrik "Fassadensanierung".

Bitte beachten Sie: Unser Expertenrat "aus der Ferne" kann den Vor-Ort-Termin mit einem Energieberater oder Sachverständigen nicht ersetzen. Wir beantworten alle Fragen nach bestem Wissen, aber nicht rechtlich verbindlich, und übernehmen keine Haftung. Die Experten liefern einen Anhaltspunkt, wie eine Lösung des jeweiligen Problems aussehen könnte und welche Fragen der Hausbesitzer dazu noch klären muss.
 
 
 
 

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