Logo Energie-Fachberater.de
Expertenrat

Muss ich bei einem Heizungstausch im Anbau auch regenerative Energien einbinden?

Frage von Günter K. am 13.12.2018 

Ich möchte an mein Einfamilienhaus (Baujahr) 1991 einen größeren Anbau (ca. 150m²) realisieren. In dem Zuge auch eine neue Gasheizung (alte Gasheizung hat ein Niedertemperaturkessel) einbauen. Geht das so? Oder muss ich einen Anteil an regenerativen Energien (Solar, Wärmepumpe usw.) zusätzlich installieren? 

Antwort von ENERGIE-FACHBERATER  

Bei einem Anbau gelten die Anforderungen des EEWärmeG nur dann, wenn der neue Gebäudeteil ein selbstständiges Gebäude bildet. Kennzeichen dafür sind zum Beispiel:


  • die selbstständige Nutzbarkeit
  • ein trennbarer räumlicher Zusammenhang
  • eine Abgrenzung durch die wärmeübertragende Umfassungsfläche
  • eine eigene Hausnummer oder ein eigener Eingang
  • eine eigenständige Wärmeversorgung. 

Neben dem Bundesgesetz können aber auch Landesgesetze zum Einbinden regenerativer Energien verpflichten. So zum Beispiel das EWärmeG-BW, das erneuerbare Energien in Baden-Württemberg auch bei einem Heizungstausch fordert.

Bitte beachten Sie: Unser Expertenrat "aus der Ferne" kann den Vor-Ort-Termin mit einem Energieberater oder Sachverständigen nicht ersetzen. Wir beantworten alle Fragen nach bestem Wissen, aber nicht rechtlich verbindlich, und übernehmen keine Haftung. Die Experten liefern einen Anhaltspunkt, wie eine Lösung des jeweiligen Problems aussehen könnte und welche Fragen der Hausbesitzer dazu noch klären muss.
 
 
 
 

Handwerker-Suche

Finden Sie Energieberater, Handwerker und Sachverständige vor Ort

 
 

Newsletter-Abo