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Expertenrat

Lohnt sich die Förderung der Heizung 2023 oder 2024 mehr?

Frage von Nils U. am 19.10.2023 

Ich bin mir unsicher, ob ich noch dieses Jahr einen Förderantrag stellen soll oder erst nächstes. Es geht um die Umstellung von Gas auf Wärmepumpe in einem selbstgenutzten EFH. Ich mache mir insbesondere wegen der Einkommensgrenzen Sorgen.

Antwort von ENERGIE-FACHBERATER  

Ohne weitere Informationen zum Vorhaben können wir Ihnen aus der Ferne leider keinen verbindlichen Tipp geben. Beachten Sie aber, dass die Heizungsförderung 2023 besser ausfallen kann, obwohl 2024 höhere Zuschussraten möglich sind. Grund dafür ist die Höhe der förderbaren Kosten. Diese liegt aktuell bei 60.000 Euro und soll 2024 auf 30.000 Euro sinken.

Ein Beispiel: Aktuell bekommen Sie 25 bis 30 Prozent Förderung für die Wärmepumpe und 10 Prozent für den Heizungs-Tausch-Bonus, wenn die Gasheizung mindestens 20 Jahre alt ist. Insgesamt bekommen Sie also eine Förderung in Höhe 25 bis 40 Prozent von bis zu 60.000 Euro (bei einer Wohneinheit). Das entspricht einer Maximalförderung von 24.000 Euro.

Zur Heizungsförderung 2024 bekommen Sie eine Basisförderung in Höhe von 30 Prozent, einen Wärmepumpen-Bonus in Höhe von 5 Prozent, einen Speed-Bonus in Höhe von 25 Prozent (Voraussetzung: Gasheizung ist mind. 20 Jahre alt) und einen Einkommensbonus in Höhe von 30 Prozent als selbstnutzender Eigentümer bei einem Haushaltseinkommen von maximal 40.000 Euro. Insgesamt bekommen Sie also eine Förderung in Höhe 30 bis 70 Prozent (Deckelung bei 70 Prozent) von bis zu 30.000 Euro (bei einer Wohneinheit). Das entspricht einer Maximalförderung von 21.000 Euro.

Unser Tipp: Überschlagen Sie die anfallenden Kosten sowie die mögliche Zuschussrate und ermitteln auf dieser Basis, wie hoch die Förderung 2023 und 2024 ausfallen wird. Auf diese Weise bekommen Sie eine fundierte Entscheidungsgrundlage.

Bitte beachten Sie dabei, dass bisher noch keine rechtlich verbindlichen Informationen zur Förderung bekannt sind. Fundierte Aussagen zu Konditionen und Voraussetzungen zur Förderung ab 2024 können wir daher im Moment noch nicht geben.


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Bitte beachten Sie: Unser Expertenrat "aus der Ferne" kann den Vor-Ort-Termin mit einem Energieberater oder Sachverständigen nicht ersetzen. Wir beantworten alle Fragen nach bestem Wissen, aber nicht rechtlich verbindlich, und übernehmen keine Haftung. Die Experten liefern einen Anhaltspunkt, wie eine Lösung des jeweiligen Problems aussehen könnte und welche Fragen der Hausbesitzer dazu noch klären muss.
 
 
 
 

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