Der landläufige Vorwurf, dass Algenbefall durch eine Wärmedämmung hervorgerufen würde, ist weder richtig noch berechtigt. Man findet Algen nicht nur auf gedämmten und verputzten Fassaden (WDVS), sondern auch auf Vorhangfassaden, zweischaligem Mauerwerk sowie auf ungedämmten kalten Mauerwerksteilen oder besser dämmenden, neueren Mauerwerkswänden.
Gründe für Veralgung von Dach und Fassade
Die Veralgung der Fassade hat andere Gründe. Einmal ist da die geringere Konzentration von biozidem Schwefeldioxid in der Außenluft, die Algen vermehrt sprießen lässt. Dazu kommt der gestiegene CO2–Gehalt der Luft, der das Pflanzenwachstum generell beschleunigt. Beide Faktoren führen dazu, dass Algen besser wachsen. Das gilt übrigens nicht nur für Hausfassaden. Algen kommen überall in der Natur vor, auf Verkehrsschildern, Gehwegplatten, Zäunen, Bäumen. Und auch Dächer sind stark von der Veralgung betroffen.
Algen lassen sich einfach entfernen
Doch egal wo Algen wachsen - mehr als ein Schönheitsfehler sind sie nicht. Die Veralgung von Dach oder Fassade ist ein optischer Mangel und kein Bauschaden. Dementsprechend einfach können die Algen entfernt werden. Oft reicht eine Reinigungskur mit Bürste, Wasser und Muskelkraft. Für Härtefälle gibt es aber auch chemische Reinigungsmittel.
Algenbefall wirksam vorbeugen
Am besten ist es natürlich, dem Algenbefall von Dach und Fassade von vornherein vorzubeugen. Bäume und Sträucher sollten nicht zu nah am Haus gepflanzt werden. Sie halten die Sonne fern und sorgen für feuchte Wände, auf denen sich Algen besonders wohl fühlen. Auch eine Sanierung kann gegen Algen helfen, wenn man auf die richtigen Produkte zurückgreift. Durch spezielle Putz- und Farbzusammensetzungen kann das Wachstum von Algen wirksam eingedämmt werden.
Auf Produkte mit umweltschädigenden Bioziden müssen Eigentümer:innen dabei übrigens nicht zurückgreifen. Denn inzwischen gibt es viele Putze und Farben, die rein mineralisch und mit einem hydroaktiven Aufbau das Abtrocknen der Fassade erleichtern und damit Algenbewuchs verhindern. Auch für die Dacheindeckung stehen Materialien zur Verfügung, deren Beschichtungen das Dach vor Algen-Ansiedlung schützen.
Ja, das ist möglich. Der Förderhöchstbetrag bezieht sich immer auf ein Gebäude. Beantragen Sie Fördermittel für mehrere, voneinander ...
Antwort lesen »Zur Förderung einer PV-Anlage gibt es vom Staat aktuell nur einen günstigen Kredit, den Sie in Anspruch nehmen können. Darüber hinaus ...
Antwort lesen »Nach Angaben des BMWE ist die fachgerechte Entsorgung durch das Fachunternehmen bzw. die Energieeffizienz-Expertin oder den ...
Antwort lesen »Der Zähler ist grundsätzlich mit dem Einbau der Wärmepumpe förderbar. Wichtig ist, dass Sie die Fördermittel vor Maßnahmenbeginn beantragt ...
Antwort lesen »Hier verweisen wir auf Punkt 1.12 der FAQ zur BEG‑Förderung. Darin heißt es: "Bei Maßnahmen, die in Eigenleistung erbracht werden, sind nur ...
Antwort lesen »Nach Rücksprache mit der KfW ist eine pauschale Antwort hier leider nicht möglich. Sie müssen den Heizungstausch mitteilen, anschließend ...
Antwort lesen »Gebäude sind hier in aller Regel als Ganzes zu betrachten. Hält das Gebäude die Vorgaben der WSchV von 1977 noch nicht ein, gilt § 80 ...
Antwort lesen »Wenn Sie die Dachsanierung nachvollziehbar in mehrere Abschnitte aufteilen können, ist es möglich, die Förderung zweimal zu beantragen. ...
Antwort lesen »Nach Rücksprache mit der KfW muss lediglich der Wärmeerzeuger nachweislich entsorgt werden. Sie können die Entsorgung des Öltanks jedoch ...
Antwort lesen »Nach Rücksprache mit der KfW fördert diese das Vorhaben auch, wenn die Einkünfte aus Kapitalvermögen über dem Sparerfreibetrag liegen. Zu ...
Antwort lesen »Im Infoblatt zu den förderbaren Kosten sind übliche Umfeldmaßnahmen bei der Förderung der Fenster aufgeführt. Hier finden Sie unter anderem ...
Antwort lesen »Nach Rücksprache mit der KfW spielt das Alter des Grundbuchauszugs keine Rolle, sofern dieser den Zustand zum Zeitpunkt der Antragstellung ...
Antwort lesen »Die Kosten trägt der Mieter. In Zukunft ändert sich das laut GMoD. Denn dann trägt auch der Vermieter einen Teil der Kosten. Konkret geht ...
Antwort lesen »Grundsätzlich können Sie die Dämmung in beiden Fällen fördern lassen. Sinnvoll wäre es dann in der Regel, gleich das Dach zu dämmen. Die ...
Antwort lesen »In diesem Fall empfehlen wir Ihnen den Kontakt zu einem Kaminbauer oder zu einem Schornsteinfeger aus Ihrer Region. Die Experten nehmen die ...
Antwort lesen »Die Sorge ist hier berechtigt. Denn dringt Luft in die Konstruktion ein, kann sich im Spalt Feuchtigkeit ansammeln und Schäden verursachen. ...
Antwort lesen »Möchten Sie Fördermittel für die Klimaanlage beantragen, sind verschiedene Voraussetzungen zu erfüllen. Zum einen muss die Anlage den ...
Antwort lesen »Die Innendämmung ist in Bezug auf Feuchtigkeit immer kritisch, vor allem im Badezimmer. Denn hier entsteht in sehr kurzer Zeit sehr viel ...
Antwort lesen »Für das Haushaltsjahreseinkommen ist der Durchschnitt aus den zu versteuernden Einkommen des zweiten und dritten Jahres vor Antragseingang ...
Antwort lesen »Wurde das Dach nicht fachgerecht abgedichtet, kann es zu feuchtebedingten Schäden und Schimmel kommen. Auch höhere Wärmeverluste sind dann ...
Antwort lesen »Mit Verbrauchsdaten von drei aufeinanderfolgenden Abrechnungsjahren ist das grundsätzlich möglich. Das gilt auch für den Einsatz eines ...
Antwort lesen »Ja, das ist grundsätzlich möglich. Zu beachten ist allerdings, dass Ihnen das Budget an förderbaren Kosten (aktuell 28.000 für eine ...
Antwort lesen »Sie benötigen die Bestätigung eines Fachhandwerkers oder eines Energieberaters. Mit dieser erklären die Experten gegenüber der KfW, dass ...
Antwort lesen »Eine Sperrfrist greift erst dann, wenn Sie die Förderung stornieren. Haben Sie bereits Mittel beantragt und möchten Sie erneut Fördermittel ...
Antwort lesen »Wir gehen davon aus, dass das nicht möglich ist. Denn immer dann, wenn eine Maßnahme nicht durch ein Fachunternehmen durchgeführt wird, ...
Antwort lesen »Nein. Auch wenn Sie beide Wohnungen selbst bewohnen würden, bekämen Sie den Bonus immer nur für eine Wohnung. Das gilt zumindest dann, wenn ...
Antwort lesen »Wenn die Meldebescheinigung für nicht rechtmäßig erklärt wird, erfüllen Sie die Voraussetzungen zur Förderung nicht und erhalten die Mittel ...
Antwort lesen »Brauchwasser-Wärmepumpen werden selbst nicht gefördert. Fördermittel erhalten Sie für die Geräte allerdings als Umfeldmaßnahme beim Einbau ...
Antwort lesen »Ja, das ist möglich. Sie haben ein Budget förderbarer Kosten von aktuell noch 28.000 Euro. Dieses können Sie mit beliebig vielen Anträgen ...
Antwort lesen »Die Gipskartonplatten haben tatsächlich eine schützende Funktion. Nutzen Sie den nicht ausgebauten Raum regelmäßig, können Sie die Schicht ...
Antwort lesen »Finden Sie Energieberater, Handwerker und Sachverständige vor Ort